IQWiG2016Onkologie

Vismodegib: Therapie bei Basalzellkarzinom & Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Vismodegib. Der Wirkstoff wird bei erwachsenen Patienten mit einem symptomatischen metastasierten Basalzellkarzinom (smBCC) eingesetzt.

Zudem umfasst das Anwendungsgebiet Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Basalzellkarzinom (laBCC), für die eine Operation oder eine Strahlentherapie nicht geeignet ist.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie (zVT) wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für beide Patientengruppen Best Supportive Care (BSC) festgelegt. Bei smBCC kann dies eine Operation oder Strahlentherapie einschließen, bei laBCC (aufgrund der Kontraindikation) nicht, jedoch andere Verfahren wie die photodynamische Therapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass bei Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom unter der Therapie mit Vismodegib ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines kutanen Plattenepithelkarzinoms (cuSCC) besteht. Es wird empfohlen, alle Patienten während der Einnahme routinemäßig dahingehend zu überwachen. Zudem wird strengstens auf die Einhaltung des Schwangerschaft-Verhütungs-Programms hingewiesen, da Vismodegib schwerwiegende teratogene Wirkungen hat.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Vismodegib weder beim symptomatischen metastasierten noch beim lokal fortgeschrittenen Basalzellkarzinom belegt. Es fehlten geeignete vergleichende Daten gegenüber der Best Supportive Care.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat Best Supportive Care (BSC) als Vergleichstherapie festgelegt. Dies kann je nach Patient und Stadium Operationen, Strahlentherapie oder auch photodynamische Therapie umfassen.

Der Bericht hebt hervor, dass in Studien bei knapp 40 % der Patienten schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auftraten. Besondere Warnhinweise gelten für das Risiko von kutanen Plattenepithelkarzinomen sowie für schwere teratogene Effekte bei Schwangeren.

Laut den im Bericht zitierten Warnhinweisen sollen Patienten während der Behandlung und bis zu 24 Monate nach der letzten Dosis kein Blut spenden. Männliche Patienten dürfen zudem bis 2 Monate nach Therapieende keine Samen spenden.

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Quelle: IQWiG A16-09: Vismodegib - Nutzenbewertung gemäß §35a SGB V (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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