IQWiG2016Onkologie

Vismodegib (Basalzellkarzinom): Therapie und Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein Addendum zur Nutzenbewertung von Vismodegib bei lokal fortgeschrittenem Basalzellkarzinom (laBCC) erstellt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) forderte diese Nachbewertung an, da zur Zulassungsstudie ERIVANCE zunächst keine ausreichende Dokumentation zur objektiven Ansprechrate (ORR) vorlag.

Der pharmazeutische Unternehmer reichte daraufhin Daten zur individuellen Beurteilung der ORR, Patientenkasuistiken und Bilddokumentationen nach.

Das IQWiG bemängelt jedoch, dass diese Informationen unvollständig sind. Insbesondere fehlen umfassende Daten auf Läsionsebene für die gesamte Studienpopulation sowie Angaben zu Ulzerationen bei einzelnen Läsionen, was die Beurteilung der Relevanz eines Ansprechens erschwert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass ein formales Ansprechen auf Vismodegib in der Praxis oft keine vollständige Heilung bedeutet. Bei der Hälfte der ansprechenden Patienten verbleiben laut Auswertung entweder deutliche Restläsionen oder persistierende Ulzerationen. Zudem wird betont, dass die Erkrankung nach einem initialen Ansprechen im Median nach knapp acht Monaten weiter fortschreitet.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht führt Vismodegib bei etwa 35 Prozent der Patienten mit lokal fortgeschrittenem Basalzellkarzinom zu einem klinischen Ansprechen. Bei weiteren 20 Prozent der als Responder gewerteten Fälle handelt es sich um ein rein radiografisches Ansprechen.

Die Auswertung zeigt, dass Patienten mit großen Läsionen (über 50 mm) seltener auf die Therapie ansprechen. Während bei kleineren Läsionen etwa jeder zweite Patient anspricht, ist es bei großen Läsionen nur jeder vierte.

Der Bericht gibt an, dass die mediane Dauer bis zum Fortschreiten der Erkrankung nach einem initialen Ansprechen 7,6 Monate beträgt. Langzeitdaten wurden vom pharmazeutischen Unternehmer für diese Auswertung nicht vorgelegt.

Eine vollständige Elimination der Läsionen einschließlich aller Ulzerationen wird laut Bericht nur selten erreicht. In der untersuchten Studienpopulation war dies bei lediglich 6 Prozent der Patienten der Fall.

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Quelle: IQWiG A16-40: Vismodegib - Addendum zum Auftrag A16-09 (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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