Versorgungsqualität: Vergleich der Gesundheitssysteme
Hintergrund
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beteiligte sich ab 2005 an der internationalen Umfrage des Commonwealth Fund (CWF). Ziel dieser US-amerikanischen Stiftung ist die Förderung eines qualitativ hochwertigen Gesundheitssystems.
Der "Commonwealth Fund International Health Policy Survey" wird seit 1999 jährlich durchgeführt. Er dient dem internationalen Vergleich der Versorgungsqualität aus der Perspektive von Patienten und Ärzten.
Das vorliegende Arbeitspapier (GA05-04) fasst die Ergebnisse und Publikationen der deutschen Beteiligung bis zum Jahr 2010 zusammen. Es beleuchtet sowohl die Stärken als auch die Schwächen des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Kontext.
💡Praxis-Tipp
Der Bericht verdeutlicht, dass eine objektiv hohe medizinische Versorgungsqualität nicht zwingend mit einer hohen Zufriedenheit einhergeht. Es wird hervorgehoben, dass insbesondere Defizite in der Patienteninformation und mangelnde ärztliche Zeit das Erleben der Versorgung negativ prägen.
Häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine jährliche, internationale Umfrage zur Qualität der Gesundheitsversorgung. Das IQWiG koordinierte ab 2005 die deutsche Beteiligung an diesem Projekt.
Laut den Umfrageergebnissen sind deutsche Primärärzte besonders unzufrieden mit dem System. Gleichzeitig bescheinigen sie dem deutschen Gesundheitswesen jedoch eine hohe Versorgungsqualität.
Der Bericht nennt vor allem einen Mangel an Zeit für die ärztliche Betreuung sowie Defizite bei der Patienteninformation. Zudem werden vergleichsweise hohe Arzneimittelpreise kritisiert.
Die Daten zeigen, dass Patienten trotz einer objektiv guten Versorgung und kurzen Wartezeiten oft unzufrieden sind. Der Bericht stellt fest, dass deutsche Patienten im internationalen Vergleich schwerer zufriedenzustellen sind.
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Quelle: IQWiG GA05-04: Internationaler Vergleich der Gesundheitsversorgung - Teilnahme am "Commonwealth Fund International Health Policy Survey" (IQWiG, 2010). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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