IQWiG2019PräVention

Kommunikation von Unsicherheit: Evidenz und Beratung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Projektinformationen des IQWiG-Arbeitspapiers GA16-02. Das Projekt befasst sich mit der Herausforderung, medizinische Unsicherheiten in schriftlichen Gesundheitsinformationen für Laien verständlich darzustellen.

In der evidenzbasierten Medizin basieren nicht alle Empfehlungen auf hochwertigen Daten. Oftmals besteht eine Unsicherheit aufgrund methodischer Einschränkungen oder fehlender Studien, was für eine informierte Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) transparent kommuniziert werden muss.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in diesem Rahmen untersucht, wie solche Unsicherheiten, die aus einer limitierten Evidenzqualität resultieren, der Öffentlichkeit am besten vermittelt werden können.

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💡Praxis-Tipp

Es wird in der evidenzbasierten Medizin allgemein empfohlen, Unsicherheiten bezüglich der Datenlage in Aufklärungsgesprächen transparent zu benennen. Die offene Kommunikation über limitierte Evidenzqualität fördert das Vertrauen und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making).

Häufig gestellte Fragen

Das Projekt untersucht, wie Unsicherheiten in der medizinischen Evidenz in schriftlichen Gesundheitsinformationen für die Öffentlichkeit verständlich kommuniziert werden können.

Laut den Projektinformationen wurde eine webbasierte, randomisierte kontrollierte Studie in einem Parallelgruppen-Design durchgeführt.

Nicht alle medizinischen Maßnahmen sind durch hochwertige Studien belegt. Eine transparente Darstellung dieser Unsicherheit ist notwendig, damit Patienten informierte Entscheidungen treffen können.

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Quelle: IQWiG GA16-02: Kommunikation von Unsicherheit in Gesundheitsinformationen (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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