IQWiG2023Onkologie

Prostatakarzinom: Olaparib-Indikation und Epidemiologie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit einem Addendum zur Nutzenbewertung von Olaparib.

Olaparib wird in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon bei erwachsenen Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) angewendet. Voraussetzung für diese Therapie ist, dass eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist.

Der vorliegende Bericht fokussiert sich auf die Neuberechnung der Patientenzahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der pharmazeutische Unternehmer hatte hierzu im Stellungnahmeverfahren ergänzende Daten eingereicht, die vom IQWiG methodisch geprüft wurden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Interpretation epidemiologischer Daten zum mCRPC weist der IQWiG-Bericht auf bestehende Unsicherheiten hin. Es wird betont, dass die Übertragbarkeit von Mutationsraten aus internationalen Zulassungsstudien auf den deutschen Versorgungsalltag limitiert sein kann.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG-Bericht schätzt die Zielpopulation in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 9.319 bis 12.218 Patienten. Diese Zahl umfasst erwachsene Patienten, für die eine Chemotherapie nicht indiziert ist.

Laut den Daten der PROpel-Studie weisen etwa 10,9 % der Patienten eine BRCA-Mutation auf. Der Bericht merkt an, dass diese Zahl aufgrund spezifischer Studieneinschlusskriterien mit Unsicherheiten behaftet ist.

Die Anwendung von Olaparib erfolgt in Kombination mit Abirateron sowie Prednison oder Prednisolon. Dies gilt für Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom.

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Quelle: IQWiG G23-13: Olaparib (Prostatakarzinom) - 2. Addendum zum Auftrag A23-03 (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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