IQWiG2025Onkologie

Capivasertib bei Mammakarzinom: Indikation und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das IQWiG-Addendum G25-06 bewertet ergänzende Daten zur Nutzenbewertung von Capivasertib beim Mammakarzinom. Der Fokus liegt auf der Herleitung der Patientenzahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Die Zielpopulation umfasst Erwachsene mit Östrogenrezeptor(ER)-positivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom. Voraussetzung ist das Vorliegen von PIK3CA-, AKT1- oder PTEN-Alterationen nach Rezidiv oder Progression unter endokriner Therapie.

Der pharmazeutische Unternehmer reichte im Stellungnahmeverfahren eine Neuberechnung der Patientenzahlen ein. Das IQWiG prüft diese methodischen Schritte auf Plausibilität und bewertet die verbleibenden Unsicherheiten der Schätzung.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass bei der Schätzung von Mutationsraten (PIK3CA, AKT1, PTEN) eine einfache Addition der Einzelraten methodisch fehlerhaft ist. Es wird betont, dass bei einem relevanten Teil der Betroffenen (etwa 4 bis 8 Prozent) mehrere dieser Alterationen gleichzeitig vorliegen. Dies führt bei unkorrigierter Addition zu einer Überschätzung der tatsächlichen Zielpopulation.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation wird das Vorliegen von einer oder mehreren PIK3CA-, AKT1- oder PTEN-Alterationen gefordert. Der IQWiG-Bericht merkt an, dass diese Mutationen bei einigen Betroffenen auch kombiniert auftreten können.

Die Zielpopulation umfasst Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom. Es muss sich zudem um einen ER-positiven und HER2-negativen Tumor handeln.

Der Bericht beschreibt, dass ein Rezidiv oder eine Progression der Erkrankung während oder nach einer endokrinen Therapie aufgetreten sein muss. Zudem darf keine Indikation für eine Chemotherapie zur schnellen Remission bestehen.

Die Schätzungen weisen eine sehr große Spannweite auf und sind laut IQWiG mit Unsicherheiten behaftet. Für Frauen mit Vortherapie im fortgeschrittenen Stadium wird beispielsweise eine Spanne von 409 bis 18.551 GKV-Patientinnen angegeben.

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Quelle: IQWiG G25-06: Capivasertib (Mammakarzinom) – 2. Addendum zum Projekt A24-105 (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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