Bauchaortenaneurysma (BAA): Screening und Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Ein Bauchaortenaneurysma (BAA) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erweiterung der Bauchschlagader. Eine Ruptur geht mit einer hohen Mortalität einher, weshalb Maßnahmen zur Früherkennung von großer klinischer Bedeutung sind.

Die Prävalenz der Erkrankung ist bei Männern ab 65 Jahren am höchsten. Aus diesem Grund steht diese spezifische Altersgruppe häufig im Fokus von Präventionsmaßnahmen.

Der vorliegende Bericht S13-04 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2015 untersucht den Nutzen eines Ultraschall-Screenings. Der Bericht wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Auftrag gegeben.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract und den Pressemitteilungen des Berichts.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Ultraschall-Screening auf Bauchaortenaneurysmen laut aktueller Evidenzlage nur bei Männern einen belegten Nutzen in Form einer reduzierten Sterblichkeit und weniger Rupturen zeigt.

Häufig gestellte Fragen

Die Auswertung zeigt eindeutige Belege für den Nutzen bei Männern. Bei Frauen konnten keine relevanten Vorteile nachgewiesen werden.

Es senkt die Sterblichkeit und reduziert die Anzahl der Aortenrupturen. Zudem sind weniger Notfall-Operationen erforderlich.

Die vorliegenden Studien zeigen bei Frauen keine relevanten Unterschiede durch das Screening. Ein Nutzen ist für diese Gruppe daher nicht belegt.

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Quelle: IQWiG S13-04: Ultraschall-Screening auf Bauchaortenaneurysmen (IQWiG, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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