Systemische Hormone (ATC H): Arzneimittelinteraktionen
Hintergrund
Die DDInter 2.0 Datenbank bietet eine umfassende Übersicht über Arzneimittelwechselwirkungen. Der vorliegende Auszug fokussiert sich auf systemische Hormonpräparate der ATC-Klasse H.
Systemische Glukokortikoide, Hypophysenhormone und verwandte Wirkstoffe weisen ein hohes Potenzial für pharmakokinetische und pharmakodynamische Interaktionen auf. Eine genaue Kenntnis dieser Wechselwirkungen ist für die Arzneimitteltherapiesicherheit essenziell.
Die Quelle kategorisiert die Interaktionen in drei Schweregrade. Es wird zwischen schweren (Major), mittelschweren (Moderate) und leichten (Minor) Wechselwirkungen unterschieden.
💡Praxis-Tipp
Laut der DDInter 2.0 Datenbank weisen systemische Glukokortikoide ein immenses Interaktionspotenzial auf, das in der klinischen Routine oft unterschätzt wird. Es wird besonders auf die schweren Wechselwirkungen (Major Interactions) mit Lebendimpfstoffen und anderen Immunmodulatoren hingewiesen, die eine genaue Prüfung der Begleitmedikation vor jeder Verordnung erfordern.
Häufig gestellte Fragen
Laut Quelle bestehen schwere Wechselwirkungen (Major Interactions) unter anderem mit Fentanyl, Amiodaron, Adalimumab und verschiedenen Fluorchinolonen. Die Datenbank listet insgesamt über 100 schwere Interaktionen für Dexamethason auf.
Ja, die Übersicht dokumentiert über 400 Interaktionen für Somatropin. Als schwere Wechselwirkungen werden explizit Kombinationen mit Bexaroten und Lumateperon genannt.
Die Datenbank stuft die gleichzeitige Anwendung von Glukokortikoiden wie Dexamethason oder Hydrocortison mit Lebendimpfstoffen (z.B. Masern, Mumps, Röteln) als schwere Interaktion (Major) ein. Es wird auf ein signifikantes Risiko bei dieser Kombination hingewiesen.
Für Elagolix werden laut Quelle über 40 schwere Wechselwirkungen beschrieben. Dazu gehören Kombinationen mit Fentanyl, Ketoconazol, Rifampicin und verschiedenen Virostatika.
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Quelle: DDInter 2.0: Drug-Drug Interactions — ATC H (Systemic hormonal preparations) (DDInter, 2024). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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