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Telemedizin: Arzt-zu-Arzt-Kommunikation und Behandlung

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Einsatz mobiler Technologien bietet das Potenzial, telemedizinische Ansätze zu erweitern und die Kommunikation zwischen medizinischem Fachpersonal zu erleichtern. Ein systematischer Cochrane Review aus dem Jahr 2020 untersucht die Effekte dieser Technologien im Vergleich zur Standardversorgung.

Ziel der untersuchten Interventionen ist es, den Zugang zu fachärztlicher Expertise zu verbessern und die klinischen Ergebnisse zu optimieren. Die eingeschlossenen Studien nutzten am häufigsten Mobiltelefone, oft in Kombination mit Schulungen zur Übermittlung digitaler Bilder.

Insgesamt wurden 19 randomisierte kontrollierte Studien mit über 5700 Teilnehmern analysiert, überwiegend aus Ländern mit hohem Einkommen. Die methodische Qualität der Studien wies häufig ein hohes Verzerrungsrisiko (Bias) auf.

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💡Praxis-Tipp

Der Review verdeutlicht, dass die mobile Arzt-zu-Arzt-Kommunikation vor allem prozessuale Vorteile bietet, wie eine schnellere fachärztliche Einschätzung und kürzere Wartezeiten. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sich diese Zeitersparnis nicht zwingend in einer verbesserten klinischen Lebensqualität oder reduzierten Behandlungskosten niederschlägt.

Häufig gestellte Fragen

Ja, laut den Studiendaten kann die mobile Kommunikation zwischen Notaufnahme und Spezialisten die Aufenthaltsdauer um durchschnittlich 30 Minuten reduzieren. Auch die reine Konsultationszeit sinkt um etwa 12 Minuten.

Der Review zeigt, dass mobile Konsultationen durch Hausärzte die Überweisungsraten in die Sekundärversorgung bei bestimmten Indikationen möglicherweise senken können. Dies wurde insbesondere bei Hauterkrankungen beobachtet.

Bisherige Studien zeigen wahrscheinlich keinen signifikanten Unterschied bei der klinischen Genesung, der Lebensqualität oder der Mortalität. Die Evidenz für diese Endpunkte wird von den Autoren jedoch als moderat bis niedrig eingestuft.

In den untersuchten Studien wurden nur sehr wenige technische Schwierigkeiten gemeldet. Am häufigsten kamen reguläre Mobiltelefone zum Einsatz, oft ergänzt durch Schulungen für den sicheren Bildtransfer.

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Quelle: Cochrane Review: Mobile technologies to support healthcare provider to healthcare provider communication and management of care (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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