Adenomyose: USgHIFU-Therapie und klinische Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht H16-02A bewertet den Nutzen und das Potenzial der sonografiegesteuerten hochfokussierten Ultraschalltherapie (USgHIFU) gemäß § 137h SGB V. Im Fokus stehen Patientinnen mit einer Endometriose des Uterus, auch bekannt als Adenomyose.

Die Bewertung bezieht sich spezifisch auf Patientinnen, bei denen eine rein medikamentöse Therapie (hormonell oder analgetisch) nicht oder nicht ausreichend wirksam ist. Als etablierte chirurgische Vergleichsintervention wird in diesem Fall die Hysterektomie herangezogen.

Bei der USgHIFU-Methode werden Endometrioseherde durch thermische und mechanische Effekte hochintensiver Ultraschallwellen zerstört. Das Verfahren kombiniert diagnostischen und therapeutischen Ultraschall, um eine Echtzeitbildgebung während der Behandlung zu ermöglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass bei der USgHIFU-Behandlung ein erhöhtes Risiko für Hautverbrennungen bei Patientinnen mit abdominellen Narben besteht. Es wird deutlich gemacht, dass trotz des theoretischen Vorteils des Organerhalts aktuell kein belegter Nutzen der Methode im Vergleich zur Hysterektomie bei therapieresistenter Adenomyose vorliegt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht bietet das Verfahren im Vergleich zur Hysterektomie den Vorteil des Uteruserhalts. Zudem ist es nicht invasiv, was theoretisch zu einer kürzeren Erholungszeit führen könnte.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass auf Basis der aktuellen Studienlage weder ein Nutzen noch ein Potenzial der Methode abgeleitet werden kann. Es fehlen aussagekräftige vergleichende Daten zur etablierten Hysterektomie.

In den ausgewerteten Studien wurden häufig Schmerzen im Abdomen, Gesäß oder Bein sowie vaginaler Ausfluss und Hautverbrennungen dokumentiert. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wurden laut Bericht nicht verzeichnet.

Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf Patientinnen mit Endometriose des Uterus (Adenomyose), die mit einer rein medikamentösen Therapie nicht ausreichend behandelt werden können. Für diese Gruppe stellt die Hysterektomie die chirurgische Vergleichsintervention dar.

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Quelle: IQWiG H16-02A: Sonografiegesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie bei der Endometriose des Uterus - Bewertungen gemäß § 137h SGB V (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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