IQWiG2019Onkologie

Uterusmyom: USgHIFU-Therapie, Indikation und Evidenz

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht H19-02 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stellt ein Addendum zur Bewertung der sonografiegesteuerten hochfokussierten Ultraschalltherapie (USgHIFU) dar. Untersucht wird die Behandlung von symptomatischen Leiomyomen des Uterus.

Ziel der Untersuchung war es zu prüfen, ob neue Studiendaten vorliegen, die den bisherigen Status der Methode verändern. Bislang wurde dem Verfahren ein Potenzial als Behandlungsalternative zugesprochen, ohne dass ein hinreichender Nutzennachweis vorlag.

Die Bewertung basiert auf einer systematischen Literaturrecherche nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) und prospektiven Interventionsstudien. Es wurden drei neue abgeschlossene Studien identifiziert und in die Analyse einbezogen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Beratung von Patientinnen mit symptomatischen Uterusmyomen sollte beachtet werden, dass der USgHIFU zwar potenziell vorteilhaft bezüglich der Rekonvaleszenz ist, ein harter Nutzennachweis im deutschen System jedoch weiterhin fehlt. Die eingeschränkte Datenlage und die unklare Übertragbarkeit internationaler Studien auf die hiesige Versorgungssituation werden vom IQWiG kritisch hervorgehoben.

Häufig gestellte Fragen

Nein, der aktuelle IQWiG-Bericht kommt zu dem Schluss, dass der Nutzen der Methode noch nicht als hinreichend belegt angesehen werden kann. Das Verfahren besitzt jedoch weiterhin das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative.

In den untersuchten Studien zeigten sich Vorteile zugunsten des USgHIFU bei der Krankenhausverweildauer, der Genesungszeit sowie der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Zudem traten weniger unerwünschte Ereignisse im Vergleich zur chirurgischen Myomektomie auf.

Das IQWiG stuft die Ergebnissicherheit der vorliegenden Studien als maximal mäßig bis gering ein. Dies liegt an methodischen Mängeln der Studien sowie an der fraglichen Übertragbarkeit der vorwiegend asiatischen Studiendaten auf den deutschen Versorgungskontext.

Als Vergleichsinterventionen dienten in den identifizierten Studien verschiedene Formen der Myomektomie. Dazu zählten offen-chirurgische, laparoskopische und transvaginale Zugangswege.

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Quelle: IQWiG H19-02: Sonografiegesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie beim Leiomyom des Uterus - 2. Addendum zum Auftrag H16-02B (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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