Transthyretin-Amyloidose: Tafamidis Therapie, Dosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (A20-101) bewertet den Zusatznutzen von Tafamidis. Das Medikament wird zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose (ATTR) eingesetzt.

Die Zielpopulation umfasst erwachsene Patientinnen und Patienten mit symptomatischer Polyneuropathie im Stadium 1. Ziel der Therapie ist es, die Einschränkung der peripheren neurologischen Funktionsfähigkeit zu verzögern.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) der Wirkstoff Patisiran festgelegt. Die Bewertung schließt Patienten aus, für die zum Zeitpunkt der Therapie eine Lebertransplantation in Betracht kommt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass Tafamidis als freie Säure (61 mg) und Tafamidis-Meglumin (20 mg) aufgrund der unterschiedlichen mg-Angaben nicht gegeneinander austauschbar sind. Zudem wird betont, dass die Therapie bei Patienten, die eine Lebertransplantation erhalten, abgesetzt werden sollte, da hierfür keine Daten vorliegen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Tafamidis im Vergleich zu Patisiran bei ATTR-PN im Stadium 1 nicht belegt. Es lagen keine geeigneten vergleichenden Studiendaten vor.

Der Bericht gibt die empfohlene Dosierung bei symptomatischer Polyneuropathie im Stadium 1 mit 20 mg Tafamidis-Meglumin einmal täglich oral an.

Die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit wird laut Bericht nicht empfohlen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während und bis einen Monat nach der Therapie adäquat verhüten.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Therapie unter der Kontrolle eines Arztes begonnen werden sollte, der in der Behandlung von Patienten mit ATTR-PN erfahren ist.

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Quelle: IQWiG A20-101: Tafamidis (Transthyretin-Amyloidose) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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