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Tranexamsäure bei PCNL: Blutverlust und Komplikationen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die perkutane Nephrolithotomie (PCNL) gilt als Goldstandard für die Behandlung großer Nierensteine. Im Vergleich zu anderen Verfahren wie der Ureteroskopie oder der Stoßwellenlithotripsie geht sie jedoch mit einem erhöhten Blutungsrisiko einher.

Tranexamsäure (TXA) ist ein Antifibrinolytikum, das die Umwandlung von Plasminogen zu Plasmin hemmt und so den Abbau von Blutgerinnseln verhindert. Es wird bereits in verschiedenen chirurgischen Disziplinen erfolgreich zur Blutungsreduktion eingesetzt.

Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2023 untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von systemischer sowie topischer Tranexamsäure bei Personen, die sich einer PCNL unterziehen. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für fundierte klinische Entscheidungen dienen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut den Autoren des Reviews profitieren insbesondere Personen mit einem hohen Blutungsrisiko (z. B. bei komplexer Anatomie, großer Steinlast oder multiplen Zugängen) von der Tranexamsäure-Gabe. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass bei der systemischen Anwendung das potenzielle, wenn auch absolut geringe Risiko für venöse Thromboembolien sowie eine erhöhte Rate an Übelkeit in die klinische Entscheidungsfindung einbezogen werden sollten.

Häufig gestellte Fragen

Ja, der Cochrane Review zeigt, dass sowohl die systemische als auch die topische Gabe von Tranexamsäure die Notwendigkeit von Bluttransfusionen wahrscheinlich reduziert.

Laut der Meta-Analyse kann die Anwendung von Tranexamsäure die Steinfreiheitsrate nach einer perkutanen Nephrolithotomie möglicherweise verbessern. Dies wird auf eine bessere Sicht für den Operateur durch die reduzierte Blutung zurückgeführt.

Der Review stellt fest, dass es wahrscheinlich keinen Unterschied bei thromboembolischen Ereignissen gibt. Die Autoren betonen jedoch, dass aufgrund der Seltenheit dieser Ereignisse eine gewisse Unsicherheit bezüglich des genauen Risikos bestehen bleibt.

Ja, eine eingeschlossene Studie untersuchte die topische Anwendung von Tranexamsäure in der Spülflüssigkeit. Auch hier zeigte sich eine wahrscheinliche Reduktion von Bluttransfusionen und eine mögliche Verbesserung der Steinfreiheitsrate.

In den untersuchten Studien kam es unter systemischer Gabe möglicherweise zu vermehrten unerwünschten Ereignissen, wobei hauptsächlich Übelkeit berichtet wurde. Schwerwiegende chirurgische Komplikationen wurden durch die Tranexamsäure-Gabe insgesamt jedoch wahrscheinlich reduziert.

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Quelle: Cochrane Review: Tranexamic acid for percutaneous nephrolithotomy (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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