Pemigatinib (Cholangiokarzinom): Indikation & Therapie
Hintergrund
Der IQWiG-Bericht G21-12 bewertet das Arzneimittel Pemigatinib. Es handelt sich um ein sogenanntes Orphan Drug zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Cholangiokarzinoms.
Die Anwendung ist laut Bericht auf erwachsene Personen mit einer FGFR2-Fusion oder einem FGFR2-Rearrangement beschränkt. Zudem muss die Erkrankung nach mindestens einer vorherigen systemischen Therapielinie fortgeschritten sein.
Aufgrund des Orphan-Drug-Status gilt der medizinische Zusatznutzen bereits durch die Zulassung als belegt. Das IQWiG bewertet in diesem Verfahren ausschließlich die Anzahl der infrage kommenden Personen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie die Therapiekosten.
💡Praxis-Tipp
Laut IQWiG-Bericht ist vor der Einleitung einer Therapie mit Pemigatinib die molekularpathologische Bestimmung des FGFR2-Status zwingend erforderlich. Das Medikament ist spezifisch für Tumoren mit nachgewiesener FGFR2-Fusion oder einem FGFR2-Rearrangement zugelassen.
Häufig gestellte Fragen
Der Bericht beschreibt die Zulassung für Erwachsene mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Cholangiokarzinom. Voraussetzung ist eine FGFR2-Fusion oder ein FGFR2-Rearrangement nach mindestens einer vorherigen systemischen Therapielinie.
Laut IQWiG belaufen sich die Jahrestherapiekosten pro Person auf rund 153.488 Euro. Diese setzen sich aus den Arzneimittelkosten und zusätzlich notwendigen GKV-Leistungen zusammen.
Der pharmazeutische Unternehmer schätzt die GKV-Zielpopulation auf 60 bis 240 Personen. Das IQWiG weist jedoch auf Unsicherheiten hin, wodurch die tatsächliche Zahl aufgrund einer potenziell höheren Mutationsrate höher ausfallen könnte.
Gemäß der im Bericht zitierten Fachinformation wird eine Dosis von 13,5 mg einmal täglich verabreicht. Dies erfolgt über 14 Tage, gefolgt von einer siebentägigen Therapiepause.
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Quelle: IQWiG G21-12: Pemigatinib (Cholangiokarzinom) - Bewertung gemäß § 35a Abs. 1 Satz 11 SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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