IQWiG2020Onkologie

Multiples Myelom: Elotuzumab-Zusatznutzen und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist ein Addendum zur Nutzenbewertung von Elotuzumab. Er befasst sich mit der Behandlung des rezidivierten und refraktären multiplen Myeloms bei Erwachsenen.

Die bewertete Kombinationstherapie besteht aus Elotuzumab, Pomalidomid und Dexamethason. Sie richtet sich an Betroffene, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie progredient waren.

Grundlage der Bewertung ist die randomisierte kontrollierte Studie ELOQUENT-3. Das Addendum wurde notwendig, da der pharmazeutische Unternehmer im Stellungnahmeverfahren zusätzliche Daten zu unerwünschten Ereignissen nachgereicht hatte.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird in der Bewertung hervorgehoben, dass die Kombination aus Elotuzumab, Pomalidomid und Dexamethason zwar Anhaltspunkte für weniger schwere Anämien und Neutropenien bietet, der Gesamtzusatznutzen jedoch als gering eingestuft wird. Die Einschätzung des IQWiG weicht hierbei von der des pharmazeutischen Unternehmers ab, der einen beträchtlichen Zusatznutzen ableitet. Die finale Entscheidung über den Zusatznutzen obliegt dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung gibt es einen Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen für die Kombination aus Elotuzumab, Pomalidomid und Dexamethason. Dies gilt im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie mit Pomalidomid und Dexamethason.

Die Bewertung bezieht sich auf Erwachsene mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom, die bereits mindestens zwei Therapien erhalten haben. Dazu müssen zwingend Lenalidomid und ein Proteasom-Inhibitor gehören.

Die Studiendaten zeigen einen Anhaltspunkt für einen geringeren Schaden durch die Elotuzumab-Kombination in Bezug auf schwere Anämien und Neutropenien (CTCAE-Grad 3–4). Die Hazard Ratios weisen hierbei einen statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Vergleichstherapie auf.

Das IQWiG erstellt lediglich die wissenschaftliche Bewertung und gibt eine Einschätzung ab. Der finale Beschluss über das Ausmaß des Zusatznutzens wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefasst.

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Quelle: IQWiG A20-12: Elotuzumab (multiples Myelom) - Addendum zum Auftrag A19-80 (IQWiG, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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