Morbus Crohn postoperative Remission: Cochrane Review

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Morbus Crohn ist eine chronische Darmerkrankung, bei der etwa 75 % der Betroffenen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal operiert werden müssen, um eine Remission zu erreichen. Da die Erkrankung nicht heilbar ist, kommt es auch nach chirurgischen Eingriffen häufig zu Rezidiven.

Zur Erhaltung der postoperativen Remission werden routinemäßig verschiedene medikamentöse Interventionen eingesetzt. Bislang besteht jedoch kein Konsens darüber, welche Behandlung am wirksamsten ist.

Der vorliegende Cochrane Review untersucht mittels einer Netzwerk-Metaanalyse die Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener Erhaltungstherapien. Ziel ist es, die Behandlungen nach ihrer Effektivität einzustufen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review dokumentiert ein gehäuftes Auftreten spezifischer Nebenwirkungen unter der Therapie mit Purin-Analoga. So entwickelten 2,8 % der Behandelten eine Pankreatitis und 2,5 % eine Leukopenie, was deutlich über den Raten der anderen Interventionsgruppen lag. Die Analyse unterstreicht damit die Relevanz dieser unerwünschten Ereignisse im klinischen Alltag.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review können Adalimumab und 5-Aminosalicylsäure (5-ASA) die Wahrscheinlichkeit eines klinischen Rezidivs im Vergleich zu Placebo reduzieren. Die Evidenzqualität für 5-ASA ist dabei moderat, für Adalimumab niedrig.

Die Meta-Analyse zeigt, dass Budesonid möglicherweise nicht wirksam ist, um ein klinisches Rezidiv zu verhindern. Die zugrundeliegende Evidenz wird jedoch als niedrig eingestuft.

Aufgrund der eingeschränkten Datenlage sind definitive Aussagen schwierig. Der Review liefert lediglich für Adalimumab schwache Hinweise auf eine präventive Wirkung bezüglich endoskopischer Rezidive.

Die Analyse zeigt, dass unter Purin-Analoga vermehrt Fälle von Pankreatitis (2,8 %) und Leukopenie (2,5 %) auftreten. Diese Raten liegen deutlich höher als bei den anderen untersuchten Medikamentengruppen.

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Quelle: Cochrane Review: Interventions for maintenance of surgically induced remission in Crohn's disease: a network meta-analysis (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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