IQWiG2025Onkologie

Datopotamab deruxtecan: Therapie bei HR+ Mammakarzinom

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in der Dossierbewertung A25-69 den Zusatznutzen von Datopotamab deruxtecan untersucht. Der Wirkstoff wird zur Behandlung des inoperablen oder metastasierten Hormonrezeptor (HR)-positiven, HER2-negativen Mammakarzinoms eingesetzt.

Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Personen, die bereits eine endokrine Therapie und mindestens eine Chemotherapielinie im fortgeschrittenen Stadium erhalten haben. Das IQWiG unterteilt die Bewertung in drei Fragestellungen, abhängig vom genauen HER2-Status (HER2-0 oder HER2-low) und der Anzahl der Vortherapien.

Als Datengrundlage diente dem pharmazeutischen Unternehmer die offene, randomisierte, kontrollierte Studie TROPION-Breast01. In dieser wurde Datopotamab deruxtecan mit einer Chemotherapie nach ärztlicher Maßgabe verglichen.

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💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass bei der Behandlung mit Datopotamab deruxtecan ein erhöhtes Risiko für Stomatitis und okuläre Toxizitäten wie Keratitis besteht. Es wird eine konsequente Prophylaxe mit befeuchtenden Augentropfen sowie steroidhaltigen Mundspülungen ab Behandlungsbeginn empfohlen. Zudem wird betont, dass bei Verdacht auf eine interstitielle Lungenerkrankung (ILD) die Therapie sofort unterbrochen und eine pneumologische Abklärung veranlasst werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Nutzenbewertung ist ein Zusatznutzen für Datopotamab deruxtecan beim HR-positiven, HER2-negativen Mammakarzinom derzeit nicht belegt. Die verfügbaren Studiendaten ließen aufgrund von methodischen Unsicherheiten keine sichere Ableitung eines Vorteils zu.

In der Studie wurde Datopotamab deruxtecan mit einer Chemotherapie nach ärztlicher Wahl verglichen. Zur Auswahl standen dabei Capecitabin, Eribulin, Vinorelbin oder Gemcitabin.

Die empfohlene Dosis beträgt laut Bericht 6,0 mg/kg Körpergewicht. Die Verabreichung erfolgt als intravenöse Infusion einmal alle drei Wochen bis zur Krankheitsprogression oder inakzeptablen Toxizität.

Der Bericht hebt insbesondere das Risiko für interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und Pneumonitis hervor. Zudem traten in der Studie vermehrt Stomatitis und Übelkeit auf, während schwere Neutropenien seltener als unter der Vergleichschemotherapie waren.

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Quelle: IQWiG A25-69: Datopotamab deruxtecan (Mammakarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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