IQWiG2024Onkologie

Sacituzumab Govitecan: Zusatznutzen (Mammakarzinom)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht fasst die frühe Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu Sacituzumab govitecan zusammen. Grundlage ist das Dossier des pharmazeutischen Unternehmers aus dem Jahr 2023.

Sacituzumab govitecan ist als Monotherapie für erwachsene Patientinnen und Patienten mit nicht resezierbarem oder metastasiertem Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom zugelassen. Voraussetzung ist, dass zuvor eine endokrin-basierte Therapie sowie mindestens zwei zusätzliche systemische Therapien bei fortgeschrittener Erkrankung erfolgt sind.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Therapie nach ärztlicher Maßgabe fest. Hierzu zählen Capecitabin, Eribulin, Vinorelbin oder eine Anthrazyklin- beziehungsweise Taxan-haltige Therapie. Die Bewertung basiert maßgeblich auf den Daten der randomisierten, kontrollierten Phase-3-Studie TROPiCS-02.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt das Risiko für schwere Neutropenien und Diarrhöen unter Sacituzumab govitecan hervor. Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, das Blutbild regelmäßig zu überwachen und bei Beginn einer Diarrhö ohne infektiöse Ursache frühzeitig eine Behandlung mit Loperamid einzuleiten.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen bei vorbehandeltem HR-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom. Dies basiert vor allem auf Vorteilen bei der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die die Nachteile bei den Nebenwirkungen überwiegen.

Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg pro kg Körpergewicht. Die Gabe erfolgt laut Fachinformation als intravenöse Infusion an Tag 1 und Tag 8 eines 21-tägigen Behandlungszyklus.

Laut IQWiG-Dossierbewertung treten unter Sacituzumab govitecan vermehrt schwere unerwünschte Ereignisse auf. Dazu zählen insbesondere schwere Neutropenien, gastrointestinale Toxizitäten wie Diarrhö sowie Erkrankungen der Haut.

Die Zulassung erfordert eine vorherige endokrin-basierte Therapie. Zudem müssen mindestens zwei zusätzliche systemische Therapien im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium verabreicht worden sein.

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Quelle: IQWiG A23-86: Sacituzumab Govitecan (Mammakarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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