Trifluridin/Tipiracil: Therapie bei Kolorektalkarzinom
Hintergrund
Trifluridin/Tipiracil ist ein orales Zytostatikum, das in der fortgeschrittenen Therapie des Kolorektalkarzinoms eingesetzt wird. Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf den administrativen Projektdaten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Projekt A16-77.
Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung nach § 35a SGB V beauftragte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das IQWiG mit der Bewertung des Zusatznutzens. Ergibt sich im Zuge der Beratungen zu einem solchen Auftrag zusätzlicher Bearbeitungsbedarf, legt das IQWiG einen ergänzenden Bericht in Form eines Addendums vor.
Das Projekt A16-77 stellt ein solches Addendum zum ursprünglichen Auftrag A16-54 dar. Es dient dem G-BA als wissenschaftliche Grundlage für den finalen Beschluss über das Ausmaß des Zusatznutzens in der Onkologie.
💡Praxis-Tipp
Bei der Verordnung von Trifluridin/Tipiracil in der Praxis wird empfohlen, die finalen Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Zusatznutzen zu beachten. Diese Beschlüsse, die auf Basis von IQWiG-Dossierbewertungen und Addenden wie dem Projekt A16-77 getroffen werden, sind maßgeblich für die wirtschaftliche Verordnungsfähigkeit in der vertragsärztlichen Versorgung.
Häufig gestellte Fragen
Das IQWiG-Addendum A16-77 bezieht sich auf den Einsatz von Trifluridin/Tipiracil bei Personen mit Kolorektalkarzinom. Ein weiteres Projekt (A19-85) untersucht den Wirkstoff beim Magenkarzinom.
Ein Addendum wird vom IQWiG erstellt, wenn sich während der Beratungen des G-BA zu einer initialen Nutzenbewertung zusätzlicher Bearbeitungsbedarf ergibt. Es ergänzt die ursprüngliche Bewertung um weitere Analysen.
Laut den Projektinformationen trifft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den finalen Beschluss über das Ausmaß des Zusatznutzens. Dieser Beschluss schließt die frühe Nutzenbewertung ab.
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Quelle: IQWiG A16-77: Trifluridin/Tipiracil (Kolorektalkarzinom) - Addendum zu Auftrag A16-54 (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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