HCC & biliäre Karzinome: Systemtherapie und TACE
Hintergrund
Die DGVS-Leitlinie (Version 5, August 2024) liefert in ihrem Methodenreport die evidenzbasierte Grundlage für die Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) und biliärer Karzinome (CCA). Diese Zusammenfassung basiert auf dem Methodik- und Recherchebericht der Leitlinienaktualisierung.
Das hepatozelluläre Karzinom und Cholangiokarzinome sind aggressive Tumoren der Leber und der Gallenwege. In fortgeschrittenen Stadien spielen Systemtherapien sowie lokoregionäre Verfahren wie die transarterielle Chemoembolisation (TACE) eine zentrale Rolle in der Lebensverlängerung und Symptomkontrolle.
Der Report beschreibt die systematische Literaturrecherche und die Bewertung der Evidenz. Die methodische Qualität der Studien wurde anhand der Klassifikation des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine (2011) sowie etablierter Risk-of-Bias-Tools bewertet.
💡Praxis-Tipp
Da dieser Report die methodische Grundlage der Leitlinienaktualisierung darstellt, wird ersichtlich, dass Kombinationstherapien aus TACE und Immun- oder zielgerichteten Therapien beim HCC im Stadium BCLC B zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus rücken. Es wird empfohlen, bei der Therapieplanung fortgeschrittener Lebertumoren die aktuellen Evidenzbewertungen zu FGFR-Inhibitoren und Checkpoint-Inhibitoren zu berücksichtigen.
Häufig gestellte Fragen
Laut Methodenreport erfolgt die Literaturbewertung nach der Evidenzklassifizierung des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine von 2011. Für die Bewertung des Bias-Risikos werden das Cochrane Risk-of-Bias Tool für randomisierte Studien und die Newcastle-Ottawa Scale für Beobachtungsstudien herangezogen.
Die Leitlinie untersucht als neue Schlüsselfrage, ob Patienten mit einem HCC im Stadium BCLC B von einer Kombination aus TACE und Systemtherapie profitieren. Dabei werden Kombinationen mit Checkpoint-Inhibitoren oder Tyrosinkinaseinhibitoren evaluiert.
Gemäß der systematischen Recherche werden bei biliären Karzinomen insbesondere FGFR-Inhibitoren wie Pemigatinib, Futibatinib und Infigratinib auf ihre Wirksamkeit geprüft. Zudem wird der IDH1-Inhibitor Ivosidenib in die Literatursuche einbezogen.
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Quelle: DGVS: Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome (DGVS, 2024). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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