Kolorektales Karzinom (KRK): Diagnostik und Therapie
Hintergrund
Das kolorektale Karzinom (KRK) gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Die DGVS-Leitlinie aus dem Jahr 2026 präsentiert ein Amendment zur bestehenden S3-Leitlinie.
Im Fokus der Aktualisierung stehen drei spezifische klinische Fragestellungen. Diese umfassen die Nachsorge im Stadium II und III sowie systemische Erstlinientherapien im metastasierten Stadium IV.
Insbesondere werden zielgerichtete Therapieansätze bei Vorliegen spezifischer Mutationen wie BRAFV600E oder einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI/dMMR) bewertet.
💡Praxis-Tipp
Es wird hervorgehoben, dass die molekularpathologische Testung auf BRAFV600E-Mutationen sowie den MSI/dMMR-Status essenziell für die Therapieentscheidung im Stadium IV ist. Laut Leitlinie zeigen Betroffene mit diesen spezifischen Tumorprofilen ein signifikant besseres Ansprechen auf zielgerichtete Therapien oder Immun-Checkpoint-Inhibitoren als auf eine klassische Chemotherapie.
Häufig gestellte Fragen
Die Leitlinie beschreibt den Beginn eines strukturierten Trainingsprogramms 2 bis 6 Monate nach Abschluss der adjuvanten Chemotherapie. Dies führt zu einem signifikant längeren krankheitsfreien Überleben.
Laut Leitlinie zeigt die Kombination aus Encorafenib, Cetuximab und mFOLFOX6 in der Erstlinie eine deutliche Überlegenheit gegenüber der Standardtherapie. Es wird ein signifikant verlängertes Gesamtüberleben beschrieben.
Die Leitlinie belegt eine überlegene Wirksamkeit der Checkpointblockade bei MSI/dMMR-Tumoren im Stadium IV. Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab verlängert das progressionsfreie Überleben im Vergleich zur Chemotherapie massiv.
In der zitierten Studie wird Pembrolizumab in einer Dosierung von 200 mg alle drei Wochen verabreicht. Die maximale Behandlungsdauer ist auf 35 Zyklen begrenzt.
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Quelle: DGVS: Kolorektales Karzinom (DGVS, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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