Gadopiclenol (MRT): Indikation und Zusatznutzen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat eine frühe Nutzenbewertung für den Wirkstoff Gadopiclenol durchgeführt. Gadopiclenol ist ein Diagnostikum für die kontrastverstärkte Magnetresonanztomografie (MRT).

Es wird bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren angewendet, um Pathologien mit einer Störung der Blut-Hirn-Schranke oder Gefäßanomalien sichtbar zu machen. Zu den untersuchten Arealen gehören das zentrale Nervensystem (ZNS) sowie verschiedene Organe wie Leber, Niere und Prostata.

Die Bewertung vergleicht Gadopiclenol mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie, bestehend aus Gadotersäure, Gadobutrol oder Gadoteridol. Ziel der Untersuchung war es, einen möglichen patientenrelevanten Zusatznutzen des neuen Kontrastmittels zu ermitteln.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont, dass bei der Anwendung von Gadopiclenol bei Personen mit schwerer Nierenfunktionsstörung ein Abstand von mindestens 7 Tagen zwischen zwei Injektionen eingehalten werden muss. Zudem wird darauf hingewiesen, dass zur Behandlung möglicher schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen stets eine ärztliche Überwachung sowie eine Notfallausrüstung inklusive Epinephrin und Beatmungsgerät sichergestellt sein müssen.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG kommt zu dem Ergebnis, dass ein Zusatznutzen von Gadopiclenol gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt ist. Die vorgelegten Studien waren methodisch nicht geeignet, um patientenrelevante Vorteile nachzuweisen.

Laut Bericht ist das Kontrastmittel für die Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren zugelassen. Für Kinder unter 2 Jahren liegen bisher keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vor.

Die empfohlene Dosis beträgt 0,05 mmol/kg Körpergewicht, was einem Volumen von 0,1 ml/kg entspricht. Diese Dosierung gilt als Einmalgabe als intravenöse Bolusinjektion.

Bei schwerer Nierenfunktionsstörung wird eine strenge Indikationsstellung empfohlen, da ein Risiko für eine nephrogene systemische Fibrose besteht. Die Dosis darf in diesen Fällen 0,1 ml/kg nicht überschreiten und nicht innerhalb von 7 Tagen wiederholt werden.

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Quelle: IQWiG A24-37 : Gadopiclenol (kontrastverstärkte Magnetresonanztomographie) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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