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Frühförderung bei Frühgeborenen: Motorik und Kognition

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Frühgeborene haben im Vergleich zu Reifgeborenen ein erhöhtes Risiko für kognitive und motorische Beeinträchtigungen. Um diese Risiken zu minimieren, werden frühe Entwicklungsinterventionen eingesetzt.

Diese Maßnahmen richten sich entweder an das Kind, an die Eltern-Kind-Beziehung oder an beide. Ziel ist es, die langfristige Entwicklung der Kinder positiv zu beeinflussen.

Dieser Cochrane Review aus dem Jahr 2024 untersucht die Effekte solcher Interventionsprogramme, die innerhalb der ersten 12 Lebensmonate nach der Krankenhausentlassung beginnen. Eingeschlossen wurden Kinder, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden.

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💡Praxis-Tipp

Es wird hervorgehoben, dass der größte und am besten belegte Nutzen der frühen Entwicklungsförderung im Bereich der kognitiven Fähigkeiten im Vorschulalter liegt. Bei der Aufklärung von Eltern sollte kommuniziert werden, dass langfristige Effekte bis ins Schulalter oder deutliche motorische Verbesserungen nach dem Säuglingsalter wissenschaftlich derzeit weniger stark belegt sind.

Häufig gestellte Fragen

Der Review schließt Studien ein, bei denen die Interventionsprogramme innerhalb der ersten 12 Lebensmonate begonnen wurden. Die Maßnahmen können bereits im Krankenhaus starten, müssen aber eine Komponente nach der Entlassung beinhalten.

Laut der aktuellen Datenlage lässt sich im Schulalter (5 bis unter 18 Jahre) keine eindeutige Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten durch die frühe Förderung nachweisen. Die Evidenzqualität für diesen Zeitraum wird als niedrig eingestuft.

Die Programme fokussieren sich zunehmend auf eine Kombination aus der direkten Förderung des Kindes und der Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung. Die Intensität und Ausrichtung variieren jedoch stark zwischen den verschiedenen Ansätzen.

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Quelle: Cochrane Review: Early developmental intervention programmes provided post hospital discharge to prevent motor and cognitive impairment in preterm infants (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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