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Fetal-Fibronektin-Test: Prädiktion drohender Frühgeburt

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Fetales Fibronektin (FFN) ist ein extrazelluläres Matrix-Glykoprotein, das sich an der Grenze zwischen maternalem und fetalem Gewebe befindet. Unter normalen Bedingungen kommt es nur in sehr geringen Mengen im zervikovaginalen Sekret vor.

Ein FFN-Wert von 50 ng/ml oder mehr ab der 22. Schwangerschaftswoche wird mit einem erhöhten Risiko für eine spontane Frühgeburt assoziiert. Der Marker gilt als einer der besten Prädiktoren, um Schwangere mit einem signifikanten Frühgeburtsrisiko zu identifizieren.

Dieser Cochrane Review aus dem Jahr 2019 untersucht, ob ein klinisches Management, das auf der Kenntnis der FFN-Testergebnisse basiert, Frühgeburten effektiv verhindern kann. Die analysierten Studien umfassen ausschließlich Einlingsschwangerschaften mit drohender Frühgeburt zwischen der 23. und 34. Schwangerschaftswoche.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass die aktuelle Evidenzlage für einen positiven Effekt des fetalen Fibronektin-Tests auf das klinische Outcome insgesamt von niedriger Qualität ist. Zudem wird betont, dass keine Daten für den Einsatz bei asymptomatischen Frauen oder bei Mehrlingsschwangerschaften vorliegen, weshalb ein routinemäßiges Screening in diesen Gruppen durch die vorliegenden Daten nicht gestützt wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut Review wird ein FFN-Wert von 50 ng/ml oder mehr im zervikovaginalen Sekret als positiv gewertet. Dieser Grenzwert ist ab der 22. Schwangerschaftswoche mit einem erhöhten Risiko für eine spontane Frühgeburt assoziiert.

Das klinische Management basierend auf den Testergebnissen kann die Rate an Frühgeburten vor der 37. Woche möglicherweise reduzieren. Für frühere Zeitpunkte (z. B. vor der 34. Woche) zeigt der Cochrane Review jedoch keinen signifikanten Unterschied.

Der aktuelle Review identifizierte keine randomisierten Studien zum FFN-Test bei Mehrlingsschwangerschaften. Die vorliegende Evidenz bezieht sich ausschließlich auf Einlingsschwangerschaften mit Symptomen einer drohenden Frühgeburt.

Die Kenntnis der FFN-Testergebnisse führt laut den analysierten Daten zu keinem wesentlichen Unterschied bei der Rate der mütterlichen Krankenhauseinweisungen. Die Evidenzqualität für diesen Endpunkt wird als niedrig eingestuft.

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Quelle: Cochrane Review: Fetal fibronectin testing for reducing the risk of preterm birth (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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