Natpar: Dosierung und Monitoring bei Lieferengpass

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert in einer Sicherheitswarnung aus dem Jahr 2022 über einen voraussichtlichen Lieferengpass für Natpar (Parathormon) 100 Mikrogramm/Dosis. Dieser Engpass resultiert aus Herstellungsproblemen und dauert voraussichtlich mindestens sechs Monate an.

Um die kontinuierliche Versorgung sicherzustellen, werden alternative Dosierungsstrategien für betroffene Personen beschrieben. Die Umstellung erfordert eine engmaschige ärztliche Begleitung, da das Risiko für Calciumstoffwechselstörungen durch die Dosisanpassungen steigt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Sicherheitswarnung betont die Wichtigkeit des Zeitfensters bei der 2x 50 µg-Dosierung. Es wird darauf hingewiesen, dass die zweite Injektion zwingend innerhalb von 15 Minuten in den kontralateralen Oberschenkel erfolgen soll. Bei versehentlicher Überschreitung dieses Zeitfensters nach der ersten Dosis wird empfohlen, die zweite Dosis dennoch so bald wie möglich zu applizieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut Sicherheitswarnung werden zwei Dosen zu je 50 Mikrogramm aus derselben Patrone verabreicht. Die Injektionen sollen innerhalb von 15 Minuten in unterschiedliche Oberschenkel erfolgen.

Das Dokument empfiehlt, eine vergessene Dosis so bald wie möglich am selben Tag nachzuholen. Es wird jedoch davor gewarnt, mehr als die vorgeschriebene Tagesdosis an einem Tag zu applizieren.

Die Warnung weist auf ein erhöhtes Risiko für einen niedrigen Calciumspiegel im Blut hin, da die Gesamtdosis reduziert wird. Es wird eine engmaschige Überwachung der Calciumwerte und gegebenenfalls eine Anpassung der Vitamin-D- oder Calcium-Supplementierung empfohlen.

Wenn versehentlich drei oder mehr Dosen von Natpar 50 Mikrogramm an einem Tag injiziert wurden, wird eine sofortige ärztliche Kontaktaufnahme angeraten.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Natpar® (Parathyroidhormon) 100 (AkdÄ, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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