Deutscher Diabetes-Risiko-Test (DRT): Risikobewertung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DDG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die DDG-Praxisempfehlung 2025 beschreibt den Einsatz des DIfE – Deutschen Diabetes-Risiko-Tests (DRT). Dieses Instrument dient der Ermittlung des individuellen Risikos von Erwachsenen, innerhalb der nächsten zehn Jahre an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Der Test basiert auf Daten der Potsdamer EPIC-Studie und wurde in weiteren Kohorten validiert. Er berücksichtigt sowohl nicht-beeinflussbare Faktoren wie Alter und familiäre Vorbelastung als auch modifizierbare Lebensstilfaktoren.

Zu den erfassten Parametern gehören unter anderem Taillenumfang, körperliche Aktivität, Raucherstatus sowie Ernährungsgewohnheiten wie der Konsum von Fleisch, Vollkornprodukten und Kaffee. Auch Personen mit einem geringen Risiko können laut Leitlinie an Diabetes erkranken, während Hochrisikopersonen gesund bleiben können.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Anwendung des DRT ist zu beachten, dass der Taillenumfang ein zentraler Parameter für die Risikobewertung ist. Die Leitlinie betont, dass eine Gewichtsreduktion mit Fokus auf das viszerale Fett das Risiko einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung deutlich senken kann. Zudem wird darauf hingewiesen, dass auch bei einem niedrigen Testergebnis eine Erkrankung nicht vollständig ausgeschlossen ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie erfolgt die Messung im Stehen mit etwa 15 cm Fußabstand. Die korrekte Messstelle liegt genau in der Mitte zwischen dem untersten Rippenbogen und dem Oberrand des Beckenknochens.

Die Leitlinie hebt hervor, dass der Verzehr von Vollkornprodukten und Kaffee das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann. Im Gegensatz dazu ist ein hoher Konsum von Rind-, Schweine- oder Lammfleisch mit einem erhöhten Risiko verbunden.

Gemäß der Praxisempfehlung liegt ein manifester Diabetes bei einem HbA1c-Wert von ≥ 6,5 % (48 mmol/mol) vor. Alternativ gilt ein Nüchternblutzucker von ≥ 126 mg/dl (7,0 mmol/l) als diagnostisch.

Dies hängt von der Risikokategorie ab. Bei einem erhöhten Risiko wird eine Kontrolle nach spätestens drei Jahren empfohlen, bei einem hohen bis sehr hohem Risiko bereits nach einem Jahr.

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Quelle: DDG: PE_DIfE_2025.pdf pdf (DDG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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