FINDRISK-Score: Risikoabschätzung bei Typ-2-Diabetes
Hintergrund
Die DDG-Praxisempfehlung 2025 beschreibt den FINDRISK-Test als etabliertes Instrument zur Abschätzung des Risikos, in den kommenden zehn Jahren an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Der Fragebogen erfasst dabei wesentliche klinische und anamnestische Parameter.
Zu den abgefragten Risikofaktoren gehören unter anderem das Alter, der Body-Mass-Index (BMI), der Taillenumfang sowie die tägliche körperliche Bewegung. Zudem werden Ernährungsgewohnheiten, eine medikamentöse Blutdrucktherapie und die familiäre Vorbelastung berücksichtigt.
Ziel der Risikostratifizierung ist es, gefährdete Personen frühzeitig zu identifizieren. Darauf aufbauend können präventive Maßnahmen wie Lebensstilinterventionen eingeleitet werden, um die Manifestation eines Diabetes mellitus zu verhindern.
💡Praxis-Tipp
Laut Leitlinie gelten Personen, die sich weniger als 30 Minuten täglich bewegen, bereits als inaktiv, was auf einen Großteil der Bevölkerung über 40 Jahre zutrifft. Zudem wird betont, dass der Taillenumfang als Indikator für das gefährlichere viszerale Fett (Apfeltyp) eine zentrale Rolle spielt und unabhängig vom BMI beurteilt werden sollte.
Häufig gestellte Fragen
Gemäß der Leitlinie deutet ein Score von 10 bis 20 Punkten auf ein erhöhtes Risiko hin, bei dem präventive Maßnahmen ergriffen werden sollten. Ab einem Wert von über 20 Punkten liegt ein sehr stark erhöhtes Risiko vor, weshalb eine ärztliche Konsultation empfohlen wird.
Die Leitlinie gibt an, dass der Taillenumfang auf der Höhe des Bauchnabels gemessen werden soll. Bei Männern gilt ein Wert über 102 cm und bei Frauen über 88 cm als Indikator für ein stark erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen.
Ein normaler BMI wird in der Leitlinie zwischen 19 und 24,9 kg/m² definiert. Werte ab 25 kg/m² zeigen ein Übergewicht an, während ein BMI über 30 kg/m² als Fettleibigkeit eingestuft wird.
Es wird eine tägliche körperliche Bewegung von mindestens 30 Minuten am Stück empfohlen. Personen, die sich weniger bewegen, werden laut Leitlinie als inaktiv eingestuft, was das Risiko für Stoffwechselerkrankungen erhöht.
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Quelle: DDG: PE_FINDRISK_-_Test_fuer_Diabetesrisiko_2025.pdf pdf (DDG, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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