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Ovarialkarzinom-Rezidiv: Taxan-Monotherapie-Schemata

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das epitheliale Ovarialkarzinom ist die häufigste Form von Eierstockkrebs. Trotz einer primären Kombinationstherapie aus Operation und platin- sowie taxanbasierter Chemotherapie erleiden mehr als 50 % der Patientinnen ein Rezidiv.

Im Rezidivfall entwickeln die Tumoren häufig eine Platinresistenz, weshalb alternative Chemotherapien wie Taxane als Monotherapie eingesetzt werden. Da ein Rezidiv in der Regel nicht heilbar ist, spielen neben der Lebensverlängerung vor allem die Lebensqualität und die Minimierung von Nebenwirkungen eine zentrale Rolle.

Dieser Cochrane Review untersucht die Wirksamkeit und Toxizität verschiedener Dosierungsschemata von Taxanen. Dabei werden insbesondere wöchentliche mit dreiwöchentlichen Gaben von Paclitaxel verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass bei der palliativen Behandlung des rezidivierenden Ovarialkarzinoms eine wöchentliche Paclitaxel-Gabe oder eine dosisreduzierte dreiwöchentliche Gabe (175 mg/m²) vorteilhaft sein kann. Diese Schemata reduzieren laut den Daten signifikante Nebenwirkungen wie Neutropenie und Neurotoxizität, ohne dass ein relevanter Wirkverlust beim Gesamtüberleben zu befürchten ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review führt die wöchentliche Gabe im Vergleich zum dreiwöchentlichen Schema möglicherweise zu weniger Neutropenien und einem geringeren Risiko für Alopezie. Die Rate an Neurotoxizitäten unterscheidet sich dabei vermutlich kaum.

Die Daten des Reviews deuten darauf hin, dass weder die wöchentliche Gabe noch eine auf 175 mg/m² reduzierte dreiwöchentliche Dosis negative Auswirkungen auf das Gesamtüberleben oder das progressionsfreie Überleben haben.

Der Review zeigt, dass eine Dosis von 175 mg/m² im Vergleich zu 250 mg/m² das Risiko für Neurotoxizität wahrscheinlich senkt. Dabei wird kein negativer Einfluss auf die Wirksamkeit der Therapie beobachtet.

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Quelle: Cochrane Review: Taxane monotherapy regimens for the treatment of recurrent epithelial ovarian cancer (Cochrane, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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