Vulnerable Zielgruppen: Qualitative Bedarfsanalyse
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den Projektinformationen und Metadaten des IQWiG-Arbeitspapiers GA19-03.
Schwer erreichbare Zielgruppen stehen im medizinischen Alltag häufig vor besonderen Herausforderungen beim Zugang zu verlässlichen Gesundheitsinformationen. Barrieren wie Sprachkenntnisse, sozioökonomischer Status oder eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz können die Teilhabe am Gesundheitssystem und das Verständnis für medizinische Zusammenhänge erheblich erschweren.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sich im Rahmen des Projekts GA19-03 mit dieser Thematik befasst. Das im Mai 2023 abgeschlossene Arbeitspapier des Ressorts Gesundheitsinformation widmet sich einer qualitativen Bedarfsanalyse, um die spezifischen Anforderungen an Gesundheitsinformationen für diese vulnerablen Gruppen systematisch zu untersuchen.
💡Praxis-Tipp
Bei der Aufklärung vulnerabler Patientengruppen wird empfohlen, proaktiv auf mögliche zielgruppenspezifische Barrieren wie eingeschränkte Gesundheitskompetenz oder Sprachhürden zu achten und Informationsmaterialien entsprechend niedrigschwellig anzubieten.
Häufig gestellte Fragen
Das Projekt zielt darauf ab, den spezifischen Bedarf an Gesundheitsinformationen für schwer erreichbare Zielgruppen durch eine qualitative Analyse zu ermitteln. Es wurde vom Ressort Gesundheitsinformation des IQWiG durchgeführt.
Dazu zählen häufig Personen mit Sprachbarrieren, geringer Gesundheitskompetenz oder Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen. Diese Gruppen haben oft Schwierigkeiten, reguläre medizinische Informationen zu finden und zu verstehen.
Sie hilft dabei, die genauen Hürden beim Zugang zu medizinischen Informationen aus Sicht der Betroffenen zu verstehen. Auf dieser Basis können passgenaue, verständliche und barrierefreie Aufklärungsmaterialien entwickelt werden.
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Quelle: IQWiG GA19-03: Gesundheitsinformationen für schwer erreichbare Zielgruppen: eine qualitative Bedarfsanalyse (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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