IQWiG2010Zahnmedizin

Verkürzte Zahnreihe: Implantat-Zahnersatz im Vergleich

Diese Leitlinie stammt aus 2010 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2010)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2010 untersucht den Nutzen von implantatgetragenen Suprakonstruktionen. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf der Indikation der verkürzten Zahnreihe.

Ziel der Auswertung war ein Vergleich mit konventionellen, nicht implantatgetragenen Versorgungsformen. Dabei wurden patientenrelevante Endpunkte wie Lebensqualität, Funktionsdauer, Kaueffektivität und Ernährung bewertet.

Zusätzlich sollte eine gesundheitsökonomische Betrachtung der anfallenden Kosten erfolgen. Die Grundlage bildete eine systematische Literaturrecherche nach randomisierten kontrollierten Studien sowie prospektiven und retrospektiven Beobachtungsstudien.

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💡Praxis-Tipp

Der Bericht verdeutlicht, dass bei der Beratung zur Versorgung einer verkürzten Zahnreihe aktuell keine evidenzbasierten Aussagen über die Überlegenheit von implantatgetragenem Zahnersatz getroffen werden können. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anzahl der verbleibenden Zähne und funktionellen Molareneinheiten entscheidender für Kaufähigkeit und Ernährungszustand ist als die spezifische Art der prothetischen Neuversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es keine ausreichende Evidenz, die eine Überlegenheit von implantatgetragenen Suprakonstruktionen belegt. Ein Zusatznutzen gegenüber konventionellem Zahnersatz konnte nicht nachgewiesen werden.

Der Bericht zitiert Fallserien, in denen die 5-Jahres-Erfolgsraten je nach Prothetik zwischen 69,5 % und 98,4 % schwankten. Ein direkter Vergleich mit konventionellen Teilprothesen war aufgrund der Studienlage jedoch nicht möglich.

Es konnte nicht gezeigt werden, dass Implantate einer konventionellen herausnehmbaren Prothese bezüglich des Ernährungsverhaltens generell überlegen sind. Der Bericht betont, dass der Ernährungszustand primär mit der Anzahl der noch vorhandenen Zähne korreliert.

Gemäß den ausgewerteten Studien wird von Patienten bei der Rekonstruktion tendenziell ein fest sitzender Zahnersatz favorisiert. Dieser wird als die Versorgungsform beschrieben, die die Kaufähigkeit subjektiv besser wiederherstellt.

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Quelle: IQWiG N05-01: Implantatgetragene Suprakonstruktionen bei prothetischem Zahnersatz für verkürzte Zahnreihen (IQWiG, 2010). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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