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Ulcus cruris venosum: SEPS-Chirurgie und Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf einem Cochrane Review zur Behandlung des Ulcus cruris venosum. Venöse Beingeschwüre sind komplex, verursachen hohe Kosten und ihre Prävalenz wird mit einer alternden Bevölkerung voraussichtlich steigen.

Eine mögliche Ursache für diese Geschwüre ist die venöse Stauung. Die subfasziale endoskopische Perforansvenenchirurgie (SEPS) zielt darauf ab, diese Stauung zu behandeln, indem die Verbindung zwischen tiefen und oberflächlichen Venen (Perforansvenen) durchtrennt wird.

Der vorliegende Review untersucht den Nutzen und die Risiken der SEPS. Die Evidenzlage stützt sich auf vier randomisiert-kontrollierte Studien mit insgesamt 322 Teilnehmern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass der klinische Nutzen der SEPS aufgrund der mangelhaften Datenlage und kleiner Stichprobengrößen unklar bleibt. Es wird darauf hingewiesen, dass das offene Linton-Verfahren im Vergleich zur SEPS möglicherweise mit mehr unerwünschten Ereignissen einhergeht.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es Hinweise von niedriger Vertrauenswürdigkeit, dass die Kombination aus SEPS und Kompression die Heilungsrate nach 24 Monaten im Vergleich zur alleinigen Kompression erhöhen könnte.

Der Review stuft den Effekt der SEPS auf das Rezidivrisiko als ungewiss ein. Die verfügbare Evidenz ist von sehr niedriger Qualität.

Es gibt Hinweise von sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit, dass das Linton-Verfahren möglicherweise mit mehr unerwünschten Ereignissen verbunden ist als die SEPS. Eine abschließende Bewertung ist laut Review jedoch nicht möglich.

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Quelle: Cochrane Review: Subfascial endoscopic perforator surgery (SEPS) for treating venous leg ulcers (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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