AWMF2026Dermatologie

Tinea capitis: Leitlinien zu Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Tinea capitis (Kopfpilz) ist eine Dermatophyten-Infektion der behaarten Kopfhaut, die vorwiegend bei Kindern im vorpubertären Alter auftritt. Sie stellt weltweit eine der häufigsten Pilzinfektionen im Kindesalter dar.

Erreger sind meist anthropophile oder zoophile Dermatophyten, insbesondere der Gattungen Trichophyton und Microsporum. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Personen, Tieren oder über kontaminierte Gegenstände wie Kämme, Bürsten und Mützen.

Das klinische Bild reicht von einer leichten Schuppung mit diffusem Haarausfall bis hin zu hochinflammatorischen, schmerzhaften Knoten (Kerion Celsi) mit vernarbender Alopezie. Eine frühzeitige Diagnostik und Therapie sind entscheidend, um irreversible Haarfollikelschäden und Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen zu verhindern.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem aktuellen Statusbericht des AWMF-Registers (Registernummer 013-033), da der eigentliche Leitlinientext derzeit nicht abrufbar ist. Es wurde allgemeines medizinisches Hintergrundwissen ergänzt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Da die Tinea capitis oft eine systemische Therapie erfordert, wird im klinischen Alltag eine frühzeitige mykologische Diagnostik (Nativpräparat und Kultur) vor Therapiebeginn empfohlen, um den genauen Erreger zu identifizieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem AWMF-Register ist das Dokument mit der Registernummer 013-033 derzeit offline. Dies geschieht in der Regel, wenn Leitlinien überarbeitet werden oder ihre Gültigkeit abgelaufen ist.

Etablierte dermatologische Standards umfassen die Untersuchung mit dem Wood-Licht sowie den direkten Erregernachweis. Letzterer erfolgt durch Mikroskopie und das Anlegen einer Pilzkultur aus Hautschuppen und Haaren.

In der Regel ist eine rein topische Behandlung nicht ausreichend, da die Wirkstoffe nicht tief genug in die Haarfollikel eindringen. Es wird meist eine systemische Therapie in Kombination mit topischen Maßnahmen angewendet.

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Quelle: Tinea capitis (AWMF, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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