Tafamidis bei ATTR-CM: Indikation und Therapie-Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf den administrativen Dokumenten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Tafamidis (Vyndaqel). Das Verfahren wurde aufgrund der Überschreitung der 50-Millionen-Euro-Umsatzgrenze für dieses Orphan Drug eingeleitet.

Die Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) ist eine seltene Erkrankung, bei der sich fehlgefaltete Proteine im Herzmuskel ablagern. Dies führt zu einer fortschreitenden Herzinsuffizienz und erfordert eine spezifische medikamentöse Therapie.

Laut G-BA-Dokument ist Tafamidis indiziert zur Behandlung der Wildtyp- oder hereditären Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patienten mit Kardiomyopathie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass Tafamidis (Vyndaqel) den formalen Status eines Orphan Drugs besitzt, für das bei Überschreiten der 50-Millionen-Euro-Umsatzgrenze eine reguläre Nutzenbewertung durch den G-BA erforderlich wird. Für die Verordnung in der Praxis bedeutet dies, dass die vom G-BA festgelegte zweckmäßige Vergleichstherapie sowie die Beschlüsse zur Wirtschaftlichkeit beachtet werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA-Dokument ist Tafamidis (Vyndaqel) zur Behandlung der Wildtyp- oder hereditären Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patienten mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) indiziert.

Die Neubewertung durch den G-BA erfolgte, da das Medikament als Orphan Drug die gesetzliche Umsatzgrenze von 50 Millionen Euro überschritten hat. In diesem Fall wird eine reguläre Nutzenbewertung notwendig.

Das Verfahren zur Nutzenbewertung wurde gemäß den G-BA-Unterlagen mit der Beschlussfassung am 20.05.2021 offiziell abgeschlossen.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Tafamidis (Überschreitung 50 Mio € Grenze: Amyloidose bei Kardiomyopathie) (G-BA, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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