Remdesivir (Veklury): Risiko für Nierenschädigung (AKI)

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informierte 2020 über eine Untersuchung des Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der EMA. Es wird ein Sicherheitssignal bezüglich akuter Nierenschädigungen bei COVID-19-Erkrankten unter Therapie mit Remdesivir (Veklury) geprüft.

Remdesivir erhielt in der Europäischen Union eine bedingte Zulassung für die Behandlung von COVID-19. Diese gilt für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit einer Pneumonie, die zusätzlichen Sauerstoff benötigen.

Die Nierentoxizität wurde zum Zeitpunkt der Zulassung primär auf Basis von Tierversuchen bewertet. Sie ist im Risikomanagementplan als wichtiges potenzielles Risiko definiert, weshalb eine verstärkte Überwachung der Arzneimittelsicherheit stattfindet.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut BfArM wird eine engmaschige Überwachung der Nierenfunktion unter einer Therapie mit Remdesivir empfohlen, da akute Nierenschädigungen als potenzielles Risiko gelten. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Therapie bei bereits bestehender, erheblich eingeschränkter Nierenfunktion nicht begonnen werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Der PRAC der EMA überprüft ein Sicherheitssignal zu Berichten über akute Nierenschädigungen bei COVID-19-Erkrankten, die mit Remdesivir behandelt wurden. Ein kausaler Zusammenhang ist laut BfArM noch nicht abschließend geklärt.

Gemäß der Produktinformation wird eine Überwachung der Nierenfunktion vor und während der Behandlung mit Remdesivir empfohlen.

Die Mitteilung weist darauf hin, dass eine Behandlung mit Remdesivir bei einer erheblich eingeschränkten Nierenfunktion nicht begonnen werden sollte.

Nein, das BfArM betont, dass auch die COVID-19-Erkrankung selbst eine bekannte Ursache für Nierenschädigungen darstellt. Zudem können Begleiterkrankungen wie Diabetes eine Rolle spielen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Remdesivir (Veklury®): PRAC überprüft Signal zu Nierenschädigungen (BfArM, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.