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Reizdarmsyndrom (RDS): Biofeedback-Therapie und Evidenz

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine weit verbreitete Erkrankung, für die es derzeit an hochwirksamen Standardtherapien mangelt. Als ein möglicher Behandlungsansatz wird Biofeedback diskutiert.

Das Ziel dieser Methode ist es, den Betroffenen eine bewusste Kontrolle über das sympathovagale Gleichgewicht zu vermitteln. Dies soll als indirekte Methode zur Symptomkontrolle dienen.

Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2019 evaluiert die Wirksamkeit und Sicherheit von Biofeedback-basierten Interventionen. Die Analyse schließt acht randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 300 erwachsenen Teilnehmern ein.

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💡Praxis-Tipp

Laut dem Cochrane Review sollte Biofeedback beim Reizdarmsyndrom derzeit noch als experimenteller Ansatz betrachtet werden, da die Evidenzbasis für eine generelle Wirksamkeit unzureichend ist. Es wird hervorgehoben, dass in der Praxis bei der Aufklärung über solche Verfahren auf die sehr niedrige bis niedrige Evidenzqualität hingewiesen werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es derzeit nicht genügend Evidenz, um die Wirksamkeit von Biofeedback zur Symptomkontrolle beim Reizdarmsyndrom zu belegen. Die eingeschlossenen Studien zeigten unsichere klinische Vorteile bei sehr niedriger bis niedriger Evidenzqualität.

Die Analyse identifizierte Studien zu thermalem Biofeedback, rektosigmoidalem Biofeedback, Herzratenvariabilitäts-Biofeedback sowie elektrokutanem Biofeedback. Keine dieser Modalitäten konnte bisher eine eindeutige Überlegenheit gegenüber Kontrollgruppen nachweisen.

Der Review suchte explizit nach Studien, die Biofeedback-Interventionen bei Kindern untersuchten. Es konnten jedoch keine entsprechenden randomisierten Studien für diese Altersgruppe identifiziert werden.

Die Datenlage zur Sicherheit ist stark limitiert, da nur eine von acht Studien unerwünschte Ereignisse explizit erfasste. In dieser Studie wurden laut den Autoren keine Nebenwirkungen in der Biofeedback-Gruppe beobachtet.

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Quelle: Cochrane Review: Biofeedback for treatment of irritable bowel syndrome (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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