Physiologie- vs. Angiographie-PCI: Indikation bei KHK
Hintergrund
Dieser Artikel basiert auf dem Protokoll für einen geplanten Cochrane-Review. Der Review untersucht die perkutane Koronarintervention (PCI) bei Personen mit koronarer Herzkrankheit.
In der klinischen Praxis wird die Indikation zur Stent-Implantation traditionell oft rein visuell mittels Angiographie gestellt. Zunehmend kommen jedoch physiologische Messmethoden (wie die fraktionelle Flussreserve) zum Einsatz, um die hämodynamische Relevanz einer Stenose funktionell zu beurteilen.
Das vorliegende Studienprotokoll definiert die Methodik, um den Nutzen und die Risiken dieser beiden Steuerungsansätze systematisch zu vergleichen. Da es sich um ein Protokoll handelt, liegen noch keine abschließenden Ergebnisse oder klinischen Empfehlungen vor.
💡Praxis-Tipp
Da der Cochrane-Review noch aussteht, wird in der klinischen Praxis weiterhin die individuelle Abwägung zwischen rein angiographischer und physiologischer Stenosebeurteilung (z.B. mittels FFR oder iFR) betont. Es wird erwartet, dass die zukünftigen Ergebnisse dieses Reviews die Evidenzbasis für die optimale PCI-Steuerung bei CCS und ACS maßgeblich prägen werden.
Häufig gestellte Fragen
Das Protokoll definiert den Vergleich zwischen der Physiologie-gesteuerten und der Angiographie-gesteuerten perkutanen Koronarintervention (PCI). Ziel ist es, Nutzen und Risiken hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse zu evaluieren.
Der Review schließt Personen mit koronarer Herzkrankheit ein. Dabei werden sowohl Patienten mit chronischem Koronarsyndrom (CCS) als auch mit akutem Koronarsyndrom (ACS) untersucht.
Laut Protokoll sollen Unterschiede in Wirksamkeit und Sicherheit anhand von Patientenmerkmalen wie Alter und Geschlecht analysiert werden. Dabei wird besonders auf Aspekte der gesundheitlichen Chancengleichheit geachtet.
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Quelle: Cochrane Review: Physiology- versus angiography-guided percutaneous coronary intervention for people with coronary artery disease (Cochrane, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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