Phenobarbital (Luminal): Lieferengpass und Alternativen
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert über einen aktuellen Lieferengpass der Luminal® Injektionslösung (Wirkstoff: Phenobarbital). Das Präparat ist zur Behandlung von epileptischen Anfällen zugelassen.
Ein Haupteinsatzgebiet der Injektionslösung liegt im stationären Bereich. Dort wird sie insbesondere bei therapierefraktären Verläufen des Status epilepticus angewendet.
Ursache für die derzeitige Nichtverfügbarkeit ist eine Produktionsunterbrechung aufgrund eines Herstellertransfers innerhalb der nationalen Zulassung. Die Produkteigenschaften und die Zusammensetzung des Arzneimittels bleiben dabei unverändert.
💡Praxis-Tipp
Bei therapierefraktärem Status epilepticus steht Phenobarbital als Injektionslösung (Luminal®) voraussichtlich bis Ende Mai 2026 nicht zur Verfügung. Es wird empfohlen, frühzeitig mit der Krankenhausapotheke alternative Behandlungsstrategien oder die Möglichkeit eines Auslandsimports nach § 73 AMG zu evaluieren.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ-Information ist ein Herstellertransfer innerhalb der nationalen Zulassung erforderlich. Dies führte zu einer temporären Unterbrechung der Produktion.
Der Hersteller rechnet mit einer Wiederverfügbarkeit der Luminal® Injektionslösung voraussichtlich ab dem 25. Mai 2026.
Die Mitteilung empfiehlt die Rücksprache mit der versorgenden Apotheke, um Handlungsoptionen zu prüfen. Explizit wird auf die Möglichkeit eines Auslandsimports nach § 73 AMG hingewiesen.
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Quelle: AkdÄ: Information des BfArM über einen Lieferengpass von Phenobarbital-Injektionslösung (AkdÄ, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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