IQWiG2021Onkologie

Obinutuzumab (FL): Therapie, Dosierung & Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A21-65 bewertet den Zusatznutzen von Obinutuzumab in Kombination mit Bendamustin bei erwachsenen Personen mit follikulärem Lymphom. Dies betrifft Fälle, die auf eine vorherige Rituximab-Therapie nicht angesprochen haben oder zeitnah progredient wurden.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine patientenindividuelle Therapie fest. Diese umfasst die Auswahl aus Chemotherapien, [90Y]-markiertem Ibritumomab-Tiuxetan und Best supportive Care (BSC).

Die Bewertung basiert auf dem vom pharmazeutischen Unternehmer eingereichten Dossier. Im Zentrum der Betrachtung steht dabei die randomisierte kontrollierte Phase-III-Studie GADOLIN.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Bericht ist vor jeder Infusion von Obinutuzumab zwingend eine Prämedikation mit einem intravenösen Kortikosteroid, einem oralen Analgetikum/Antipyretikum und einem Antihistaminikum erforderlich. Zudem wird darauf hingewiesen, dass ein vorübergehendes Absetzen einer antihypertensiven Medikation 12 Stunden vor, während sowie 1 Stunde nach der Infusion in Erwägung gezogen werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

In der Induktionsphase werden 1000 mg an den Tagen 1, 8 und 15 des ersten Zyklus sowie an Tag 1 der Zyklen 2 bis 6 verabreicht. In der Erhaltungsphase erfolgt die Gabe von 1000 mg alle zwei Monate.

Das IQWiG sieht einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie als nicht belegt an. Die vorgelegte Zulassungsstudie GADOLIN wurde als nicht geeignet eingestuft, da der Kontrollarm nicht die geforderte patientenindividuelle Therapie abbildete.

Vor jeder Infusion wird die Gabe eines intravenösen Kortikosteroids, eines oralen Analgetikums und eines Antihistaminikums gefordert. Bei hoher Lymphozytenlast ist zusätzlich eine Prophylaxe gegen das Tumorlysesyndrom indiziert.

Die Erhaltungstherapie wird als Monotherapie alle zwei Monate verabreicht. Sie erfolgt für maximal zwei Jahre oder bis zum Eintritt einer Krankheitsprogression.

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Quelle: IQWiG A21-65: Obinutuzumab (follikuläres Lymphom, nach Rituximab) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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