AkdÄ2021Pharmakologie

Methotrexat und Ponatinib: PML-Risiko und Pannikulitis

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Empfehlungen des Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), veröffentlicht in der AkdÄ Drug Safety Mail 2021-52. Es handelt sich um sicherheitsrelevante Aktualisierungen der Fach- und Gebrauchsinformationen für zwei Wirkstoffe.

Methotrexat ist ein häufig eingesetztes Immunsuppressivum in der Rheumatologie und Onkologie. Die aktuelle Warnung adressiert das Risiko schwerwiegender opportunistischer Infektionen des zentralen Nervensystems unter dieser Therapie.

Ponatinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor, der in der Onkologie Anwendung findet. Für diesen Wirkstoff wurden neue dermatologische Nebenwirkungen identifiziert und in die Produktinformationen aufgenommen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei Patienten unter Methotrexat-Therapie, die neuartige neurologische Symptome wie Verwirrtheit, Sehstörungen oder Muskelschwäche entwickeln, sollte umgehend eine progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) differenzialdiagnostisch ausgeschlossen werden. Dies gilt laut PRAC insbesondere, wenn die Patienten zusätzlich weitere Immunsuppressiva einnehmen.

Häufig gestellte Fragen

Laut PRAC-Warnung kann es unter Methotrexat zu einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) kommen. Dies ist eine sehr seltene, aber potenziell tödliche opportunistische Infektion des Gehirns.

Die Empfehlung nennt als Warnsymptome allgemeine Muskelschwäche, Sehstörungen sowie kognitive Veränderungen. Dazu gehören Gedächtnisstörungen, Orientierungsverlust, Verwirrtheit und Persönlichkeitsveränderungen.

Gemäß der PRAC-Empfehlung kann Ponatinib eine Pannikulitis, einschließlich eines Erythema nodosum, verursachen. Diese Nebenwirkung wird als selten eingestuft und betrifft bis zu 1 von 1.000 Behandelten.

Die Gebrauchsinformation beschreibt die Symptome als schmerzhafte rote Knoten, Hautschmerzen und Hautrötungen. Es handelt sich dabei um eine Entzündung des subkutanen Fettgewebes.

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Quelle: AkdÄ: Änderung des Wortlauts von Fach- und Gebrauchsinformationen – Empfehlungen des PRAC. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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