Linvoseltamab: Therapie beim Multiplen Myelom (MM)
Hintergrund
Das Multiple Myelom ist eine maligne Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark. Trotz erheblicher therapeutischer Fortschritte erleiden die meisten Betroffenen im Verlauf ein Rezidiv, was den Bedarf an neuen Therapieoptionen in späteren Behandlungslinien unterstreicht.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren für den Wirkstoff Linvoseltamab (Handelsname Lynozyfic) durchgeführt. Das Verfahren wurde im März 2026 mit einem entsprechenden Beschluss abgeschlossen.
Die Bewertung stützt sich auf klinische Studiendaten, wie sie beispielsweise in der LINKER-MM1-Studie erhoben wurden. Dabei werden Parameter wie Ansprechraten und das Sicherheitsprofil bei stark vorbehandelten erwachsenen Personen mit rezidiviertem und refraktärem Krankheitsverlauf evaluiert.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass für den Einsatz von Linvoseltamab zwingend eine dokumentierte Krankheitsprogression unter der letzten Therapie sowie die Vorbehandlung mit drei spezifischen Wirkstoffklassen vorliegen müssen.
Häufig gestellte Fragen
Laut G-BA ist das Medikament für erwachsene Personen mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom vorgesehen. Es wird in diesem Rahmen als Monotherapie eingesetzt.
Die Vorgaben definieren, dass mindestens drei vorherige Therapien stattgefunden haben müssen.
Es wird vorausgesetzt, dass die Betroffenen zuvor mit einem Proteasom-Inhibitor, einem Immunmodulator und einem monoklonalen Anti-CD38-Antikörper behandelt wurden.
Gemäß den Vorgaben muss während der letzten durchgeführten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt worden sein.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Linvoseltamab (Multiples Myelom, mind. 3 Vortherapien, Monotherapie) (G-BA, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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