Propoxyphen (Darvon): Drogenscreening und Cut-off-Werte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Propoxyphen (Handelsname Darvon®) ist ein Opioid, das in der Medizin primär zur oralen Schmerztherapie eingesetzt wird. Es entfaltet seine Wirkung im Körper über dieselben Rezeptoren wie klassische Opiate und weist daher ähnliche Effekte wie Morphin oder Codein auf.

Ein Drogenscreening auf Propoxyphen im Urin (PPXU) wird laut der Leitlinie von Gesundheit.gv.at (2026) vor allem bei drei klinischen Fragestellungen durchgeführt. Dazu zählen der Verdacht auf akute Vergiftungen, der Nachweis einer Suchterkrankung sowie die Begleitung einer Entzugsbehandlung.

Besonders bei akuten Intoxikationen kann die rasche Identifizierung der Rauschsubstanz lebensrettend sein. Da Propoxyphen ein hohes Abhängigkeitspotenzial besitzt, ist die labordiagnostische Überwachung ein wichtiger Baustein in der Suchtmedizin.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein positives Ergebnis im Immunoassay-Screening stellt lediglich einen vorläufigen Befund dar und ist nicht beweisend. Es wird dringend darauf hingewiesen, dass bei rechtlichen oder weitreichenden klinischen Konsequenzen immer eine Bestätigungsanalyse mittels GC/MS erfolgen muss, um falsch-positive Ergebnisse durch Kreuzreaktionen sicher auszuschließen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird die Verwendung des ersten Morgenharns empfohlen. Dieser weist die höchste Konzentration der zu untersuchenden Substanzen auf und minimiert das Risiko falsch-negativer Ergebnisse durch Verdünnung.

Die gängigen Enzymimmunoassays für Propoxyphen sind üblicherweise auf einen Cut-off von 300 ng/mL eingestellt. Werte oberhalb dieser Grenze werden als positives Screening-Ergebnis gewertet.

Die spezifischen Labortests für Propoxyphen weisen laut Quelle keine Kreuzreaktionen mit klassischen Opiaten wie Morphin auf. Auch Methadon oder Buprenorphin führen bei diesen spezifischen Assays nicht zu falsch-positiven Ergebnissen.

Um eine vorsätzliche Verdünnung oder Manipulation auszuschließen, wird die begleitende Bestimmung von Urin-Kreatinin, pH-Wert, spezifischem Gewicht und Temperatur empfohlen. Auffällige Werte in diesen Parametern deuten auf eine Verfälschung hin.

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Quelle: Laborwert: Darvon® (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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