Kokain im Urin (COCU): Diagnostik und Cut-off-Werte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Kokain (Benzoylmethylecgonin) ist ein illegales Rauschmittel, das aus der südamerikanischen Pflanze Erythroxylon coca gewonnen wird. Es entfaltet eine stark stimulierende Wirkung auf das Zentralnervensystem.

Zu den akuten Wirkungen zählen Euphorie, erhöhte Aufmerksamkeit und Hyperaktivität, aber auch Angst und Schlaflosigkeit. Bei schweren Verläufen kann der Konsum zu Wahnvorstellungen, Psychosen oder sogar zum Suizid führen.

Die laborchemische Bestimmung im Urin (COCU) dient dem Nachweis eines kürzlichen Konsums. Dies ist besonders im klinischen Alltag, in der Suchtmedizin und bei rechtsmedizinischen Fragestellungen von hoher Relevanz.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein positives Screening-Ergebnis im Immunoassay ist nur als vorläufig zu betrachten, da beispielsweise hohe Mengen an Chinin ein falsch-positives Ergebnis für Kokain vortäuschen können. Es wird daher dringend empfohlen, positive Befunde mittels GC/MS zu bestätigen und stets auf mögliche Probenmanipulationen durch pH-Wert- oder Kreatininkontrollen zu achten.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie können Stoffwechselprodukte von Kokain nach längerer Einnahme großer Mengen bis zu drei Wochen lang im Urin nachgewiesen werden. Bei einmaligem oder geringerem Konsum ist das Nachweisfenster entsprechend kürzer.

Der Text weist darauf hin, dass hohe Mengen von Chinin einen positiven Kokain-Harntest vortäuschen können. Dies ist jedoch abhängig vom spezifisch verwendeten Immunoassay-Testsystem.

Initiale Screening-Tests (Immunoassays) arbeiten mit Antikörpern, die Kreuzreaktionen mit anderen, nicht relevanten Substanzen aufweisen können. Daher wird bei positiven Ergebnissen eine Bestätigung mittels direkter Nachweisverfahren wie der Gas-Chromatographie/Massenspektrometrie (GC/MS) gefordert.

Um eine Verdünnung oder Verfälschung der Probe zu erkennen, wird die Bestimmung von Begleitparametern empfohlen. Dazu gehören die Messung von Kreatinin, pH-Wert, Osmolalität, spezifischem Gewicht oder der Temperatur des Urins.

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Quelle: Laborwert: Cocain/Urin (COCU) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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