Blutgruppe: Antikörpersuchtest & Transfusionssicherheit
Hintergrund
Die Bestimmung der Blutgruppe ist eine essenzielle laborchemische Untersuchung, die primär der Vorbereitung und Durchführung sicherer Bluttransfusionen dient. Die Leitlinie von Gesundheit.gv.at (2026) beschreibt die relevanten Blutgruppensysteme, wobei das AB0-System und das Rhesus-System die größte klinische Bedeutung haben.
Blutgruppenmerkmale sind vererbte Antigene auf der Oberfläche der Erythrozyten. Während das AB0-System die grundlegende Kompatibilität bestimmt, definiert das D-Merkmal des Rhesus-Systems, ob eine Person Rhesus-positiv oder Rhesus-negativ ist.
Zusätzlich wird auf Besonderheiten wie das schwache D-Merkmal (D-weak) oder unvollständige D-Antigene (D-partial) hingewiesen. In Österreich ist die Blutgruppe A mit 41 Prozent am häufigsten vertreten, gefolgt von der Blutgruppe 0 mit 37 Prozent.
💡Praxis-Tipp
Laut Leitlinie ist der Bedsidetest eine zwingende Sicherheitsmaßnahme, die unmittelbar vor der Transfusion direkt am Krankenbett durchgeführt werden muss. Es wird betont, dass diese Überprüfung der AB0-Identität sowohl an der zu behandelnden Person als auch an jeder einzelnen Blutkonserve ausschließlich durch ärztliches Personal zu erfolgen hat.
Häufig gestellte Fragen
Laut Leitlinie gelten Personen mit der Blutgruppe 0 als Universalspender für Erythrozytenkonzentrate. Dies liegt daran, dass bei der Transfusion von aufbereiteten Erythrozytenkonzentraten das Universalspenderschema angewendet wird.
Die Leitlinie gibt an, dass aufbereitetes Eigenblut getrennt gelagert wird. Die Erythrozyten sind bei +4 °C bis zu 42 Tage haltbar, während das Plasma bei -30 °C bis zu zwei Jahre gelagert werden kann.
Vor einer Transfusion wird gemäß Leitlinie die Verträglichkeitsprobe mittels Major-Test durchgeführt. Dabei wird die Reaktion der Spendererythrozyten im Serum der empfangenden Person untersucht, um Unverträglichkeiten auszuschließen.
Der Quelle zufolge ist Blutgruppe A mit 41 Prozent am häufigsten, gefolgt von 0 (37 Prozent), B (15 Prozent) und AB (7 Prozent). Zudem sind 81 Prozent der Bevölkerung Rhesus-positiv.
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Quelle: Laborwert: Blutgruppe (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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