Kardio-MRT: Periprozedurale Planung und Durchführung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (k-MRT) hat sich als zentraler Bestandteil der kardialen Diagnostik etabliert. Sie ermöglicht eine detaillierte Beurteilung der kardialen Morphologie, Funktion und eine nichtinvasive Gewebecharakterisierung ohne den Einsatz ionisierender Strahlung.

Laut dem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) gewinnt die k-MRT zunehmend an Bedeutung für die periprozedurale Planung. Dies betrifft insbesondere Koronar- und Klappeninterventionen sowie elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationsverfahren.

Die effektive Nutzung dieser Modalität erfordert ein hohes Maß an spezialisiertem kardiologischen Fachwissen. Die Leitlinie betont die Wichtigkeit standardisierter Untersuchungsprotokolle und einer strukturierten Befundung zur Gewährleistung eines optimalen Patientenmanagements.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie weist darauf hin, dass bei Patienten mit linksseitig implantierten Devices das Risiko für Bildartefakte besonders hoch ist. Es wird empfohlen, die Aufnahmen bevorzugt in Inspiration durchzuführen, da hierbei der Abstand zwischen dem Device-Aggregat und der Ventrikelebene am größten ist. Zudem können spezielle "Wide-band"-LGE-Sequenzen genutzt werden, um eine ausreichende Nullung des gesunden Myokards zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollte nach der Implantation eines Schrittmachers oder ICDs ein zeitlicher Mindestabstand von meist mindestens 6 Wochen eingehalten werden. Dies dient der ausreichenden Wundheilung und Stabilisierung der Elektroden.

Das Positionspapier empfiehlt ausschließlich die Verwendung von makrozyklischen Kontrastmitteln auf Gadoliniumbasis (GBCA). Lineare Kontrastmittel kommen aufgrund möglicher Langzeitnebenwirkungen bei kardiovaskulären Indikationen nicht mehr zur Anwendung.

Die Leitlinie gibt an, dass bei einer Infarkttransmuralität von unter 25 % die Wahrscheinlichkeit für eine Funktionsverbesserung nach Revaskularisation hoch ist. Bei einer Transmuralität von über 75 % wird die Wahrscheinlichkeit hingegen als gering eingestuft.

Die k-MRT kann als strahlenfreie Alternative zum Planungs-CT für die interventionelle Aortenklappenersatzprozedur genutzt werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Visualisierung von Kalk im MRT im Vergleich zum CT die tatsächliche Kalklast eher unterschätzt.

Ja, bei schwerem Asthma bronchiale oder schwerer COPD stellt Adenosin laut Leitlinie eine Kontraindikation dar. In diesen Fällen wird stattdessen die Verwendung von Regadenoson empfohlen.

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Quelle: DGK-Positionspapier zur Schnittbildgebung Teil II: Kardiale Magnetresonanztomographie zur periprozeduralen Planung und Durchführung von kardialen (DGK, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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