IQWiG2008Pneumologie

Asthma bronchiale: Diagnostik und Stufentherapie

Diese Leitlinie stammt aus 2008 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2008)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht P05-05B fasst die evidenzbasierte Patienteninformation zum Thema Asthma zusammen. Asthma bronchiale wird als chronische Entzündung der Atemwege beschrieben, die mit einer Überempfindlichkeit der Bronchien einhergeht.

Laut Bericht führt diese Entzündungsbereitschaft zu einer Schleimhautschwellung, vermehrter Schleimproduktion und einer Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur. Dies äußert sich typischerweise durch anfallsartige Atemnot, pfeifende Atmung und Husten.

Die Erkrankung betrifft etwa fünf bis zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen. Als wesentliche Risikofaktoren werden familiäre Vorbelastungen, andere allergische Erkrankungen und das Rauchen der Eltern genannt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht warnt ausdrücklich davor, langwirksame Beta-2-Mimetika als alleinige Dauertherapie einzusetzen, da dies zu lebensbedrohlichen Asthmaanfällen führen kann. Diese Wirkstoffgruppe muss stets in Kombination mit inhalativen Kortikosteroiden verordnet werden. Zudem wird betont, dass bei schwerem Asthma das Risiko von Asthmaanfällen deutlich größer ist als mögliche langfristige Nebenwirkungen einer Kortikoid-Dauertherapie.

Häufig gestellte Fragen

Laut Bericht können bei beschwerdefreien Patienten Provokationstests oder Belastungstests durchgeführt werden, um eine Überempfindlichkeit der Atemwege nachzuweisen. Alternativ kann ein Lysetest mit einem bronchienerweiternden Asthmaspray erfolgen.

Als wesentliche Dauermedikamente nennt der Bericht inhalative Kortikosteroide. Zusätzlich können langwirksame Beta-2-Mimetika oder Leukotrienantagonisten eingesetzt werden, um die Entzündungsbereitschaft langfristig zu unterdrücken.

Der Bericht stellt klar, dass körperliche Aktivität für die meisten Betroffenen wichtig ist und die Leistungsfähigkeit von Lunge und Herz verbessert. Es wird lediglich empfohlen, bei anstrengungsinduziertem Asthma gegebenenfalls vorab ein Bedarfsmedikament anzuwenden.

Gemäß den zitierten Studien gibt es für homöopathische Verfahren oder Akupunktur keine ausreichenden Nachweise für eine Wirksamkeit bei Asthma. Der Bericht stuft diese Methoden als nicht evidenzbasiert ein.

Hausstaubmilben gelten als häufiger Auslöser für allergisches Asthma. Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass der Nutzen von Sanierungsmaßnahmen wie speziellen Matratzenüberzügen oder häufigem Waschen wissenschaftlich umstritten ist.

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Quelle: IQWiG P05-05B: Evidenzbasierte Patienteninformationen zum Thema "Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen - Asthma" (IQWiG, 2008). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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