IQWiG2019Methodik

Suchfilter für NRS: Sensitivität und Identifizierung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des IQWiG befasst sich mit der Identifizierung von nicht-randomisierten Studien (NRS) in bibliografischen Datenbanken wie MEDLINE. Diese Studien werden in systematischen Übersichtsarbeiten benötigt, wenn die Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) nicht ausreicht.

Bislang war unklar, ob sich die Literatursuche nach NRS durch methodische Suchfilter effektiv auf bestimmte Studientypen eingrenzen lässt. Die Herausforderung besteht darin, dass NRS eine Vielzahl unterschiedlicher Studiendesigns umfassen, die in der Literatur oft nicht einheitlich benannt werden.

Ziel der vorliegenden Analyse war es, existierende NRS-Filter in MEDLINE zu identifizieren und zu validieren. Zudem wurde untersucht, ob etablierte RCT-Filter in der Lage sind, nicht-randomisierte kontrollierte Studien (NRCTs) zuverlässig zu erfassen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Erstellung systematischer Übersichtsarbeiten sollte man sich laut Bericht nicht blind auf bestehende methodische Suchfilter für nicht-randomisierte Studien verlassen. Da diese Filter eine unzureichende Sensitivität aufweisen, besteht ein hohes Risiko, relevante Literatur zu übersehen. Es wird stattdessen empfohlen, die Suche primär auf das untersuchte Thema auszurichten und zusätzliche Suchtechniken anzuwenden.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht erreicht keiner der aktuell verfügbaren NRS-Filter eine ausreichende Sensitivität von über 92 Prozent für alle Ziel-Studientypen. Die Leistung wird für den routinemäßigen Einsatz als unzureichend bewertet.

Die Analyse zeigt, dass etablierte Suchfilter für randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) nicht geeignet sind, um NRCTs zuverlässig zu identifizieren. Auch hier wird die Sensitivität als unzureichend eingestuft.

Da methodische Filter unzureichend sind, wird empfohlen, neue Suchstrategien zu entwickeln. Der Bericht rät dazu, Suchfilter mit anderen Techniken wie der "Similar Articles"-Funktion in PubMed zu kombinieren.

Ein Hauptproblem ist laut Bericht die inkonsistente Definition und Benennung der verschiedenen Studientypen in der Literatur. Oft fehlt eine präzise Angabe zum Studiendesign im Titel oder Abstract der Publikationen.

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Quelle: IQWiG GA16-01: Identifizierung und Bewertung von Studienfiltern für die Suche nach nicht randomisierten Studien (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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