Ertugliflozin bei Diabetes Typ 2: Therapieempfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) befasst sich mit der Nutzenbewertung von Ertugliflozin. Es handelt sich um ein methodisches Addendum zur Bestimmung der Zielpopulation in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Ertugliflozin wird zur Behandlung von Erwachsenen mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt. Es dient als Ergänzung zu Diät und Bewegung, entweder als Monotherapie bei Metformin-Unverträglichkeit oder in Kombination mit anderen Antidiabetika.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Zielpopulation für die Bewertung in acht spezifische Fragestellungen unterteilt. Diese basieren auf der bisherigen antidiabetischen Therapie und dem Vorliegen einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Beurteilung von Personen mit Diabetes mellitus Typ 2 wird im Rahmen der Nutzenbewertung stark auf kardiovaskuläre Vorerkrankungen geachtet. Der Bericht verdeutlicht, dass der Anteil kardiovaskulär vorerkrankter Diabetiker in der Versorgungsrealität oft deutlich höher liegt (bis zu 48 Prozent), als es in restriktiven Studienpopulationen den Anschein hat. Es wird indirekt hervorgehoben, wie wichtig eine genaue kardiovaskuläre Anamnese vor einer Therapieeskalation ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Bericht wird Ertugliflozin bei Erwachsenen mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt. Es dient als Ergänzung zu Diät und Bewegung, meist in Kombination mit anderen Antidiabetika.

Das IQWiG geht in seiner Bewertung von einer realistischen Spanne zwischen 31,9 und 48 Prozent aus. Es wird betont, dass restriktivere Schätzungen von rund 17 Prozent wahrscheinlich eine Unterschätzung darstellen.

Dem Dokument zufolge wird ein Behandlungsbeginn mit Ertugliflozin nicht empfohlen, wenn die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) unter 45 ml/min/1,73 m² liegt.

Die Einteilung erfolgt in acht Fragestellungen. Diese richten sich nach der Anzahl der bisherigen Antidiabetika, einer eventuellen Insulin-Erfahrung sowie dem Vorliegen einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung.

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Quelle: IQWiG G22-12: Ertugliflozin (Diabetes mellitus Typ 2) - Addendum zum Auftrag A21-158 (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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