Pasireotid: Indikation, Patientenzahl & Therapiekosten

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Projektinformationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Dossierbewertung G14-14 aus dem Jahr 2015. Gegenstand ist ein neues Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Pasireotid.

Pasireotid ist ein Somatostatin-Analogon, das im Bereich der Verdauungs-, Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen eingesetzt wird. Es besitzt den Status eines Arzneimittels für seltene Leiden (Orphan Drug).

Bei Orphan Drugs greift eine gesetzliche Sonderregelung nach § 35a Abs. 1 Satz 10 SGB V. Durch die formelle Zulassung gilt der medizinische Zusatznutzen des Medikaments bereits als belegt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht verdeutlicht, dass bei Orphan Drugs wie Pasireotid der medizinische Zusatznutzen formal durch die Zulassung als belegt gilt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die IQWiG-Bewertung in diesen Fällen rein auf gesundheitsökonomische Aspekte wie Patientenzahlen und Kosten beschränkt und keinen klinischen Wirkvergleich darstellt.

Häufig gestellte Fragen

Pasireotid hat den Status eines Orphan Drugs. Laut IQWiG-Bericht gilt bei diesen Medikamenten für seltene Leiden der medizinische Zusatznutzen bereits durch die Zulassung als belegt (§ 35a Abs. 1 Satz 10 SGB V).

Das Institut bewertet bei diesem Orphan Drug ausschließlich die Angaben des pharmazeutischen Unternehmers zu den erwarteten Patientenzahlen und den Therapiekosten.

Die finale Entscheidung obliegt dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Dieser führt nach der IQWiG-Bewertung ein Stellungnahmeverfahren durch und fasst anschließend den finalen Beschluss.

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Quelle: IQWiG G14-14: Pasireotid (neues Anwendungsgebiet) - Bewertung gemäß § 35a Abs. 1 Satz 10 SGB V (Dossierbewertung) (IQWiG, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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