Etelcalcetid (sHPT): Indikation und Behandlung

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Kurzdaten der IQWiG-Nutzenbewertung (Addendum A17-53) aus dem Jahr 2017. Das Dokument bewertet den therapeutischen Nutzen des Wirkstoffs Etelcalcetid.

Der sekundäre Hyperparathyreoidismus ist eine häufige Komplikation bei chronischer Niereninsuffizienz. Er ist durch eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen und einen gestörten Calcium-Phosphat-Stoffwechsel gekennzeichnet.

Etelcalcetid und Cinacalcet sind Calcimimetika, die zur Senkung des Parathormonspiegels eingesetzt werden. Das IQWiG untersucht im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), ob neue Arzneimittel einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bieten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Calcimimetika zur Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus sollte beachtet werden, dass laut IQWiG-Bewertung kein belegter therapeutischer Vorteil von Etelcalcetid gegenüber dem älteren Wirkstoff Cinacalcet besteht. Die Auswahl der Therapie kann sich daher an anderen klinischen Faktoren orientieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut der IQWiG-Nutzenbewertung ist für Etelcalcetid weder ein Vorteil noch ein Nachteil im Vergleich zu Cinacalcet belegt. Ein Zusatznutzen wird somit nicht bescheinigt.

Die Bewertung des IQWiG stützt sich auf die Studie 20120360. In dieser Studie diente Cinacalcet als zweckmäßige Vergleichstherapie.

Das IQWiG liefert mit seiner Dossierbewertung und dem Addendum die wissenschaftliche Grundlage. Den finalen Beschluss über das Ausmaß des Zusatznutzens trifft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA).

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Quelle: IQWiG A17-53: Etelcalcetid (sekundärer Hyperparathyreoidismus) - Addendum zum Auftrag A17-25 (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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