RKI/STIKO2026Infektiologie

Impfungen in der Schwangerschaft: Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Infektionskrankheiten stellen ein signifikantes Risiko für Schwangere, Feten und Neugeborene dar. Eine maternale Immunisierung kann sowohl die Mutter als auch den jungen Säugling durch diaplazentar übertragene Antikörper vor schweren Krankheitsverläufen schützen.

Der vorliegende Bericht aus dem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (PEI/BfArM) fasst eine WHO-Analyse zur Sicherheit ausgewählter Impfstoffe zusammen. Es werden Daten zu inaktivierten Vakzinen sowie zu Lebendimpfstoffen ausgewertet, um bestehende Vorbehalte gegenüber der Impfung von Schwangeren wissenschaftlich einzuordnen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Eine versehentliche Applikation von Lebendimpfstoffen (wie MMR) in der Frühschwangerschaft führt laut den ausgewerteten Registerdaten nicht zu einer Rötelnembryopathie oder kindlichen Schäden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine solche unbeabsichtigte Impfung keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch darstellt.

Häufig gestellte Fragen

Laut STIKO wird die saisonale Influenzaimpfung für gesunde Schwangere ab dem zweiten Trimenon empfohlen. Bei chronisch kranken Schwangeren wird die Impfung bereits ab dem ersten Trimenon angeraten.

Die Auswertung internationaler Daten zeigt keine Hinweise auf Risiken für Mutter oder Kind durch eine Pertussis-Impfung. In Deutschland wird primär eine präkonzeptionelle Impfung sowie die Impfung des Umfelds (Cocooning) empfohlen.

Umfangreiche Studien zeigen, dass das attenuierte Rötelnimpfvirus nicht mit einem teratogenen Risiko assoziiert ist. Eine versehentliche Impfung ist kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.

Ja, Tetanustoxoid-Impfstoffe gelten als sicher und werden weltweit in der Schwangerschaft eingesetzt. Es gibt keine Hinweise auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Mutter oder Kind.

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Quelle: RKI: Schwangerschaft-Stillen (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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